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    Good by „Home of Dukes“ Banner wir sehen uns 2019 wieder🏈
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    17.09.18  ·  

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    12.09.18  ·  

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    11.09.18  ·  

  • Vier Talente mit großem Potenzial

    Headcoach Eugen Haaf gerät ins Schwärmen wenn er von den Nachwuchstalenten der Dukes spricht. Gleich vier „Jungspunde“ sind in dieser Saisonpause der Jugend entwachsen und wurden in den Kader der Senioren übernommen: Simon Kürzinger, Marcel Schneider, Tom Ruf und Philip Luderer. „Alle vier werden ihren Weg in der ersten Mannschaft machen, wenn sie sich nicht selbst im Wege stehen. Wenn sie weiter so an sich arbeiten, haben alle vier eine große Zukunft. Das sind auf jeden Fall große Talente auf die wir stolz sein können.“

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    Besonders herausheben will Haaf niemand von diesem Quartett.

    „Ich will hier keinen als Gallionsfigur präsentieren, auch wenn Kürzinger natürlich den Vorteil hat, dass er schon in der Nationalmannschaft gespielt hat.“ Und das überaus erfolgreich, stand er doch in dem Team, das im Sommer die Vizeeuropameisterschaft errungen hat.

    Was Haaf dabei besonders imponiert: „Er kam da als Starter zum Einsatz, deshalb gehört er schon zur Crème de la Crème im Jugendbereich. Und trotzdem ist er sich nicht zu schade, vor dem Training die Hütchen aufzustellen. Und das absolut unaufgefordert.“ Durch diese Bodenständigkeit genießt er bei der gesamten Trainercrew hohes Ansehen. Auch seine Spielvorbereitung beeindruckt alle Verantwortlichen. „So intensiv wie er sich auf seine Gegenspieler vorbereitet habe ich das in 25 Jahren Football noch nicht erlebt“, lobt Haaf und verweist auf das Punktspiel in Frankfurt. „Simon hat sich die Videos über seine möglichen Gegenspieler immer wieder angesehen, auch in Zeitlupe und mit Standbildern. Der wusste schon anhand der Fußstellung, was sein Gegenspieler als nächstes tun würde“, staunt der Headcoach. Durch diese professionelle Vorbereitung gelang es Kürzinger in Frankfurt schon gleich, einem US-Runningback, der erst von einem Trainingscamp bei m NFL-Klub Tampa Bay Buccaneers eingeflogen worden war, den Ball abzujagen. „Das zeigt, wie cool und abgezockt er schon ist“, lobt Haaf.

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    Der so Gelobte freut sich natürlich über das hohe Ansehen, will aber dennoch weiter hart an sich arbeiten. „Wenn die Trainer sagen, dass sie mich auf dem Feld sehen wollen, ist das natürlich nochmal ein zusätzlicher Ansporn für mich. Ich werde alles dafür geben, dass ich selbst zufrieden bin und auch die Trainer begeistert sind. Und ich will versuchen, meinen Teil dazu beizutragen, dass es mit dem Football in Ingolstadt weiter aufwärts geht.“ Schnell hat er festgestellt, dass bei den Senioren das Tempo deutlich höher ist. Aber Angst vor dieser Herausforderung hat der junge Cornerback nicht. „Ich habe hart gearbeitet und freue mich schon riesig auf die neue Saison. Wir haben ja richtig gute Spieler dazu bekommen. Da bin ich sehr gespannt, wie sich das Team schlagen wird.“ Und er ist auch voll des Lobes, wie die jungen Spieler von den erfahrenen Cracks aufgenommen wurden: „Schon beim ersten Training mit der ersten Mannschaft war ich beeindruckt, wie gut sich alle verstehen.“

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    Auch Tom Ruf beeindruckt Haaf durch seinen großen Ehrgeiz und seinen enormen Willen. „Der weiß was er will, der beißt, ist groß und hat den passenden Körper.“ Nun, mit 125 Kilogramm Gewicht und 1,95 Meter Größe flößt Ruf seinen Gegenspielern schon gewaltigen Respekt ein. Die Rolle als Offense Tackle ist dem am 24. April 1996 geborenen Sportler auf den Leib geschrieben, und er fühlt sich pudelwohl dabei. „Ich gehe bei den Dukes jetzt in meine dritte Saison, davor habe ich in Hohenwart Fußball gespielt. Dann habe ich mal beim Football reingeschnuppert. Das hat mir viel besser gefallen, deshalb bin ich auch dabei geblieben. Das ist viel mehr mein Sport“, blickt er zurück und fügt schmunzelnd an: „Beim Fußball war ich ja nicht gerade eine Grazie, da habe ich von der Statur nicht so reingepasst.“ Er weiß, dass er alles geben muss, wenn er sich bei den Senioren durchsetzen will, nimmt die Herausforderung aber gerne an. „Da schaffen es nur die Besten, da muss man sich halt seinen Platz erkämpfen. Aber ich finde das gut, denn wenn man das geschafft hat weiß man, dass man auch verdientermaßen auf dem Platz steht. Ein gesunder Konkurrenzkampf muss schon sein.“

    Haaf beeindruckt eine solche Einstellung, er weiß, dass er sich immer auf Ruf verlassen kann – auch wenn´s mal hart und unbequem wird. „Bei mir ist er jetzt schon in der Offense Line voll integriert. Das ist ohnehin eine Position auf der alle Vereine in Deutschland sehr dünn besetzt sind. Er hat eine großartige Zukunftsperspektive. Er ist für uns ein ganz wertvoller junger Spieler.“

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    Von der Statur das krasse Gegenteil ist Marcel Schneider, der bei 1,78 Meter Größe nur 77 Kilogramm auf die Waage bringt. Was natürlich auf seiner Position als Wide Receiver von Vorteil ist. Auch er hat zunächst in Gaimersheim Fußball gespielt, ist aber bei einer Schnupperstunde während des Sportunterrichts an seiner Schule auf den Geschmack am Football gekommen. Er hat sich danach zu einem Probetraining bei den Dukes angemeldet und ist dem US-Sport bis heute treu geblieben. „Ich habe mich sofort in Football verliebt und mit dem Fußball aufgehört. Jetzt gehe ich hier schon in meine vierte Saison“, blickt der am 26. Juni 1996 geborene Schneider zurück. Im Vorjahr bekam er schon einige Einsatzzeiten in der ersten Mannschaft, 2016 hofft er, dass er natürlich öfter auf dem Platz stehen wird. Haaf gibt ihm dafür schon mal einen Ratschlag mit auf den Weg: „Er muss im Training noch mehr Gas geben. In der Herrenmannschaft geht es wesentlich härter zur Sache, und auch der Ton ist viel rauer. Wenn er in dieser Hinsicht noch eine Schippe drauflegen kann ist er ein Bombenspieler.“

    Auch der Nummer 4 im Bunde stellt Haaf eine große Zukunft bei den Dukes in Aussicht: „Philipp Luderer ist ein großes, junges Talent. Er gefällt mir schon deshalb, weil man ihm ansieht, dass er weiß, wie ein Kraftraum von innen ausschaut. Der spielt nicht nur Football, er beschäftigt sich auch in seiner Freizeit intensiv mit Football. Wenn er so weitermacht wird er ein Spieler sein, an dem man als Trainer nicht mehr vorbeikommt.“ Der 96 Kilogramm schwere Linebacker ist ebenfalls zuversichtlich, dass ihm der Sprung in den Herrenbereich gelingen kann. „Wenn ich sehe, gegen wen ich mich durchsetzen muss, weiß ich, dass das ganz schwer wird, aber ich werde alles dafür tun, dass ich das schaffe. Ich will jetzt durchstarten.“Während seine drei Kollegen aus der Jugend alle schon Einsatzzeiten in der ersten Mannschaft hatten, konnte er diese Erfahrung noch nicht sammeln. „Ich habe mir zu Beginn der Saison die Hand gebrochen und musste lange aussetzen. Das fehlt mir natürlich ein wenig, aber ich versuche das so schnell wie möglich aufzuholen. Dabei sind mir unsere amerikanischen Spieler eine sehr große Hilfe, von denen kann ich mir auf jeden Fall noch viel abschauen.“ Dukes Juniors_PL

    Auch Luderer, der am 26. November 1996 geboren wurde, hat zunächst in Mailing Fußball gespielt, doch das war ihm zu langweilig nachdem er mal an einem Probetraining der Dukes teilgenommen hatte. „Am Anfang war es natürlich hart, weil alles absolut neu war, aber es hat schnell großen Spaß gemacht.“ Aber er macht auch klar, dass Football nicht für jeden was ist: „Das muss man schon mögen. Wenn man Angst vor hartem Körperkontakt hat, ist das eher nichts.“ Er kennt diese Angst nicht, weshalb er sich gerne der Herausforderung stellt. Genauso wie seine drei Kollegen auf die sich die Fans auch deshalb freuen können, weil es sich ausnahmslos um Spieler aus der Region handelt.

    Dann auf eine gute Saison Jungs, und zeigt uns, dass die Trainer zu Recht auf euch setzen.

    Herzlich willkommen.