• Die Dukes auf Facebook

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  • Das Ein-Mann-Abwehrbollwerk

    Ob er sich vorstellen könne, auch in der Saison 2016 wieder für die Dukes zu spielen, wurde Joshua Morgan schon wenige Spieltage nach seinem Einstieg beim Ingolstädter Footballteam letzte Saison gefragt. Und mit der Antwort zögerte er damals keine Sekunde: „Unbedingt.“ Nun, das war keine hohle Phrase, Morgan kommt zurück und nimmt mit seinem Team in 2016 einen erneuten Anlauf in Richtung GFL1.

    Josh_1 Und es ist nicht nur die bayerische Lebensart mit Weißwurst und Weißbier, die es ihm angetan hat, er fühlt sich bei den Dukes überaus wohl. Was durchaus auf Gegenseitigkeit beruht, denn die Verantwortlichen, die Mannschaftskollegen und die Fans sind begeistert von seiner professionellen Einstellung und seinem tadellosen Einsatz für das Team.

    Unvergessen eine Episode vor dem Auswärtsspiel in Wiesbaden. Am Abend vor der Partie war er mit ein paar Teamkollegen noch beim Essen, als er auf dem Weg zu seinem Fahrzeug von einem Jugendlichen, der auf dem Parkplatz ein Privatrennen mit anderen Halbstarken bestritt und die Kontrolle über sein Auto verlor, angefahren und mehrere Meter durch die Luft geschleudert wurde. Die nächsten Stunden verbrachte er in der Notaufnahme des Klinikums, doch als am Morgen der Mannschaftsbus zur Abfahrt bereit stand, war auch Morgan anwesend. Und er spielte in Wiesbaden nicht nur, er gehörte einmal mehr zu den stärksten Spielern auf dem Feld.

    Morgan ist ein überaus angenehmer Zeitgenosse, auf dem Spielfeld steht man dem Linebacker aber besser nicht gegenüber. Da erweist er sich als Ein-Mann-Abwehrbollwerk, an dem niemand vorbei kommt. 2014 stand der 1,88 Meter große und 102 Kilogramm schwere Morgan noch bei der Plymouth State University in der Division III als Teamcaptain auf dem Feld. Während seiner High-School-Zeit spielte er noch als Quarterback, erst später im College wurde er auf Linebacker umgeschult und brachte es dabei zweimal zum „all conference linebacker“. Für die Trainercrew der Dukes ist er ein ganz wichtiger Mann, weil er auf den verschiedensten Positionen eingesetzt werden kann. Nicht umsonst schwärmt Headcoach Eugen Haaf über ihn: „Er ist für uns wie ein Schweizer Taschenmesser – durch seine Vielfalt ist er eine echte Bereicherung.“ Josh_2

    Und wie kam er überhaupt nach Ingolstadt? „Ich wollte in meiner Karriere den nächsten Schritt machen und suchte eine erfolgreiche Mannschaft in Europa. Dabei bin ich im Internet auf die Dukes gestoßen und habe gleich Kontakt aufgenommen“, schildert er, wie er in Bayern gelandet ist. Und dann bedankt er sich artig dafür, dass er wieder seinen Teil zum Erfolg der Dukes beitragen darf: „Ich bin dankbar, dass ich wieder eingeladen wurde, und 2016 wird ein verdammt guter Zeitpunkt sein, um wieder ein Duke zu sein.“

    Das hoffen wir für ihn natürlich auch und sagen herzlich willkommen, Joshua