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    Ingolstadt Dukes

    Good by „Home of Dukes“ Banner wir sehen uns 2019 wieder🏈
    Danke an Stefan und Manu von den Heim-Garten-Retter für das abhängen und einlagern.
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    17.09.18  ·  

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    12.09.18  ·  

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    11.09.18  ·  

  • Dukes für die Saison in der GFL2 gerüstet

    Ungefährdeter 41:7-Erfolg über Alphen Eagles

    Generalprobe mit Bravour bestanden! Mit 41:7 (14:0, 13:0, 14:0, 0:7) fertigten die Dukes vor rund 1200 Zuschauern im ESV-Stadion den dreifachen niederländischen Meister Alphen Eagles ab und unterstrichen damit ihre Favoritenrolle in der GFL2. Von der ersten Sekunde an präsentierten sich die Gastgeber topfit und schon mit dem dritten Play war der erste Touchdown perfekt. Nach überlegtem Pass von Quarterback Rick Webster stand Jan Hochschild goldrichtig und machte sich gleich selbst ein schönes, nachträgliches Geburtstagsgeschenk. „Ich bin gestern 20 Jahre alt geworden und dann heute gleich in meinem ersten Spiel der erste Touchdown – besser kann es gar nicht laufen“, strahlte der Neuzugang von den Nürnberg Rams übers ganze Gesicht. Um sich dann gleich lobend über seinen neuen Verein zu äußern: „Ich bin hier sehr gut aufgenommen worden, das ist hier wie eine große Familie.“

    happy-bearÜberhaupt haben alle Neuen in dem Vorbereitungsspiel gegen die Niederländer voll überzeugt. Und ein Mann ragte dabei besonders heraus: der erst in letzter Minute verpflichtete Texaner Richard Samuel, den alle nur „Sweetfeet“ nennen. Der pfeilschnelle 27-Jährige, der als Leichtathlet in seinem College in den Staaten die 200 Meter in beachtlichen 21,9 Sekunden gelaufen ist, kam zwar nur zu wenigen Einsätzen, zeigte dabei aber, dass er eine enorme Verstärkung für die Dukes darstellt.

    Der vielseitig einsetzbare Samuel hat nebenbei ein für Footballer eher seltenes Hobby – er malt in seiner Freizeit sehr viel und träumt deshalb davon, mal eine Galerie eröffnen zu können.

    Doch bis es soweit ist, konzentriert er sich ganz auf seinen Sport und genießt die bayerische Lebenskultur. Wie die meisten seiner Landsleute schwärmt er von den bayerischen Spezialitäten und dem Bier. Was er aber nur in Maßen genießt, will er doch mit den Dukes unbedingt den Sprung in die GFL1 schaffen.

    Vom Niveau her traut er dem Team das fest zu, auf jeden Fall stellt er sich ganz in den Dienst der Mannschaft. „Ich bin hier, um den Dukes zu helfen, wann immer sie mich brauchen. Und ich möchte noch lange hier bleiben“, macht er deutlich, dass er sich in Ingolstadt schon sehr wohl fühlt. Er spielte zuletzt in Serbien, schätzt das Niveau in Deutschland aber höher ein, weshalb er sich zu dem Wechsel entschlossen hat. Er hat schon in frühester Jugend mit dem Football begonnen und war schon bald Fan der Green Bay Packers. Was auf seine Großmutter zurückzuführen ist, die ein begeisterter Fan des Teams aus Wisconsin ist.

    Samuel ist sehr vielseitig einsetzbar, doch Headcoach Eugen Haaf will ihn in erster Linie als Wide Receiver einsetzen, um die #8-Richard-SamuelLücke zu schließen, die der nach Frankfurt abgewanderte George Robinson hinterlassen hat. Zu Beginn des zweiten Viertels gelang Samuel jedenfalls schon der erste Touchdown, nachdem zuvor auch schon Jerome Morris erfolgreich war. Für den eifrigsten Punktesammler der vergangenen Saison war kurz danach aber die Partie beendet, weil er nach einem persönlichen Foul vom Platz gestellt wurde. Damit droht ihm beim ersten Punktspiel in Wiesbaden eine Sperre.

    Seine Position übernahm in der Folge Kenny Telfair, der dabei einige sehr gute Aktionen hatte und sich damit als mögliche Alternative beim Punktspielauftakt in drei Wochen empfahl. Weil kurz vor der Halbzeit auch dem ebenfalls aus Nürnberg gekommenen Timo Benschuh ein Touchdown gelang und die Dukes dadurch überlegen mit 27:0 führten, konnten sich die Starter danach ausruhen, jetzt kam die Bewährungsprobe für die Backups und die Spieler der dritten Garnitur. Wobei die Coaches durchaus etliche positive Erkenntnisse ziehen konnten.

    Besonders überzeugend in dieser Phase auch Joshua Morgen auf der Quarterback-Position. Der eigentliche Linebacker #15-Joshua-Morganbeeindruckte dabei nicht nur mit seinem starken Laufspiel, sondern zauberte auch einige sehr gute weite Pässe aufs Feld. „Es hat Spaß gemacht, mal wieder als Quarterback zu spielen, aber das ist eigentlich nicht meine Aufgabe und auch nicht mein Ziel. Ich spiele schon lieber auf meiner Position“, stellte er klar.

    Im zweiten Durchgang waren für die Dukes noch Andrew Blakley und Sammy Farghali erfolgreich, während den Niederländern kurz vor Schluss wenigstens noch ein Touchdown zum 41:7-Endstand gelang. Bei aller Freude über den klaren Sieg aber blieben bei den Dukes alle auf dem Teppich, wohlwissend, dass der Gegner längst nicht so stark war, wie man das erwartet und erhofft hatte. „Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden, aber es gibt noch einiges zu verbessern“, zog Cheftrainer Eugen Haaf ein positives, aber keineswegs ein euphorisches Fazit. Und auch Alan Reed, verantwortlich für die Special Teams, kündigte an, dass noch einiges zu tun ist. Denn Wechselfehler, wie es sie am Samstag gab, sollen künftig nicht mehr passieren. „Das muss man besser vorbereiten, aber das kriegen wir noch hin.“

    Das wird auch nötig sein, wenn die ehrgeizige Trainercrew am Saisonende den Aufstieg feiern will. Und darin sind sich Defense- und Offense-Koordinator Mike Wittmann und Roland Ertl einig: „Im Football geht es immer um die Meisterschaft, da kann man nicht sagen, wir sind mit einem Mittelfeldplatz zufrieden. Unser Ziel ist ganz klar die Meisterschaft.“