• Die Dukes auf Facebook

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  • Sieg beim Auftaktspiel in Wiesbaden

    Die Nervosität vor dem ersten Saisonspiel ist immer besonders groß, weiß doch niemand genau, wie man die Stärke der eigenen Mannschaft einschätzen kann. Das ging auch den Dukes am Samstag so, wobei die Unruhe noch durch unvorhergesehene Ereignisse gesteigert wurde. Das Spiel bei den hoch eingeschätzten Wiesbaden Phantoms sollte um 17 Uhr beginnen. Eine Stunde zuvor war aber weit und breit noch nichts vom Ingolstädter Team zu sehen.

    Plötzlich machte di201605-WP-IN-01e Nachricht die Runde, dass der Bus am Orteingang von Wiesbaden in einen Unfall verwickelt war. Eine Weiterfahrt wäre zwar möglich gewesen, doch durfte das Fahrzeug den Unfallort nicht verlassen, bis die Polizei alle Fakten aufgenommen hatte. Also war guter Rat teuer. Präsidentin Bettina Ritter, die wie etliche andere Funktionäre und Betreuer schon im Stadion war, griff deshalb nach dem letzten Strohhalm.

    Weil die zweite Wiesbadener Mannschaft die Koblenz Red Knights zu Gast hatte, ließ sie den Busfahrer der Gäste ausrufen und fragte nach, ob der bereit sei, die Mannschaft am Unfallort abzuholen. Der sagte auch dankenswerterweise prompt zu, doch noch bevor er losfuhr, kam die Kunde, dass der Dukes-Bus die Fahrt jetzt fortsetzen könne. Eine knappe halbe Stunde später war die Mannschaft dann endlich im Stadion, wo sie jetzt aber keine freie Umkleidekabine mehr vorfand.

    Also trafen die Spieler ihre Vorbereitungen dann am Spielfeldrand201605-WP-IN-02, ein Großteil der Akteure war von Physiotherapeut Matthias Klein schon im Bus getapt worden. Mit knapp einer Stunde Verspätung konnte die Partie dann beginnen und man merkte, dass die Strapazen doch an den Akteuren genagt hatten. Viele Pässe kamen in der Anfangsphase nicht an oder leichte Bälle wurden fallen gelassen.

    Doch dann brach Jan Hochschild den Bann – der Neuzugang aus Nürnberg, der schon beim Testspiel gegen die Alphen Eagles als Erster sechs Punkte gesichert hatte, fing ein genaues Zuspiel von Quarterback Rick Webster in der Endzone. Und da Zoran Sisak den Zusatzkick verwandelte, führten die Dukes, denen zuvor ein Touchdown durch Richard Samuel nicht gegeben worden war, mit 7:0.

    Das war´s dann auch schon im ersten Viertel, doch so langsam kam die Maschinerie der Dukes ins Rollen und Timo Benschuh sowie Samuel gelangen zwei weitere Touchdowns. Nach dem ersten scheiterte Sisak mit dem Zusatzkick, so dass man beim zweiten eine Two-Point-Conversion versuchte. Weil diese dank Kenny Telfair gelang, führten die Dukes zur Pause beruhigend mit 21:0.

    Was 201605-WP-IN-04dann folgte konnte jedem Football-Fan die Freude an seiner Sportart nehmen. Die Unparteiischen übertrafen sich nun bei fast jedem Spielzug im Werfen mit Flaggen, damit ging jeglicher Spielfluss verloren. Die Hektik übertrug sich schließlich auch auf die Spieler, gelungene Aktionen gab es keine mehr zu sehen. Und als Kalon Jeter kurz vor Schluss Stephan Seidel in die Beine sprang, verlor der ansonsten sehr besonnene Patrick Mahnke die Nerven und ließ sich zu einem Nachschlagen hinreißen. Das brachte ihm einen Platzverweis und vermutlich eine Sperre im nächsten Spiel ein.

    Da war die Partie aber längst entschieden, denn nach einem aberkannten Touchdown durch Benschuh, schaffte es Samuel mit einem seiner spektakulären Läufen noch einmal bis in die Endzone. Mit einem Safety der Gastgeber und einem Fieldgoal durch Sisak schraubten die Dukes das Resultat auf 32:0. Dass es am Ende keinen erneuten Zu-Null-Sieg gab, war auf eine weitere Aneinanderreihung vom Strafen zurückzuführen, die die Phantoms von der eigenen Endzone bis drei Yards vor die Endzone der Dukes brachte. Der beste Spieler der Gastgeber, Otis Brown, schaffte es dann tatsächlich doch noch zum vielbejubelten einzigen Touchdown der Phantoms zu verwerten.