• Die Dukes auf Facebook

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  • Kirchdorf-Spiel neu angesetzt – Dukes werden Anwalt einschalten

    „Es kann nicht sein, dass wir als klarer Sieger vom Feld gehen und jetzt nur Nachteile haben.“ Präsidentin Bettina Ritter fasst treffend zusammen, was bei den Dukes nach der Entscheidung des Verbandes zum Spiel in Kirchdorf alle denken. Beim Stand von 28:6 für die Dukes hatten die Unparteiischen das Spiel 2:01 Minuten vor dem Ende wegen eines aufziehenden Gewitters unterbrochen und eine Stunde später komplett abgebrochen.

    Der ernstl_237_20160416_1185645649Football-Verband hat den Dukes gestern mitgeteilt, dass die Partie entweder noch einmal gespielt werden oder einfach neutralisiert werden muss. Beide Varianten sind für die Verantwortlichen aber inakzeptabel, weshalb man den Gang vor das Sportgericht nicht scheuen und eventuell auch eine Zivilklage anstreben wird. Immerhin entstehen dem Verein durch die erneute Anreise nach Kirchdorf zusätzliche Kosten.

    Vom Verband wurde den Dukes zunächst ein Wiederholungsspiel für den 30./31. Juli angeboten, was die Herzöge aber abgelehnt haben, weil dies so in der Bundesspielordnung nicht vorgesehen ist. Daraufhin wurde der 10. September als Spieltermin festgesetzt. „Wir werden jetzt erst einmal einen Anwalt konsultieren, dann sehen wir weiter“, macht Bettina Ritter deutlich, dass die Dukes nicht ohne weiteres zur Tagesordnung übergehen werden.

    Erstaunlich ist in dem Zusammenhang die Erklärung der Wildcats auf ihrer Homepage. Dort heißt es unter anderem: „So einen Fall gab es bisher noch nicht. Oft wurde im beiderseitigen Einverständnis in unteren Ligen der Score genommen. In anderen Ländern wird der Score ebenfalls gewertet, wenn das letzte Quarter angepfiffen ist. Hier liegt das allerdings anders. Beide Teams wollten das Spiel zu Ende spielen.“ [Anmerkung: Diese Passage ist mittlerweile auf der Internet-Seite von Kirchdorf geändert worden]

    201606-coachesUnd das ist der Punkt, wo sich Dukes-Headcoach Eugen Haaf, der eigentlich zu der ganzen Angelegenheit vorerst nichts mehr sagen wollte, vehement wehrt: „Das stimmt so definitiv nicht. Ich war zusammen mit meinem Offense-Koordinator Roland Ertl bei den Schiedsrichtern und habe ihnen und Wildcats-Coach Dustin Daniels angeboten, dass wir die Partie beenden und das Spiel mit 28:6 werten. Das hat der Kirchdorfer Trainer sofort abgelehnt.“

    Die Dukes wollen sich jetzt von der ganzen Angelegenheit nicht aus dem Konzept bringen lassen und zunächst einmal die kommenden Partien erfolgreich abschließen. Schon an diesem Samstag steht das nächste Spiel auf dem Programm, wenn sie zum Rückspiel bei den Gießen Golden Dragons antreten müssen (Samstag, 16 Uhr). „Wir müssen Kirchdorf jetzt abhaken und uns nicht den Kopf darüber zerbrechen. Der Fokus muss jetzt ganz klar auf dem Spiel in Gießen liegen“, hofft er auf einen ähnlich klaren Erfolg wie im Hinspiel (42:17).