• Die Dukes auf Facebook

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  • Ein weiterer Schritt zum Titel

    Mit einem glanzlosen 32:6-Erfolg bei den Nürnberg Rams haben die Dukes einen weiteren großen Schritt in Richtung Meisterschaft in der GFL2 gemacht. Ein großer Schritt vor allem deshalb, weil die Kirchdorf Wildcats am Vortag bei den Wiesbaden Phantoms mit 27:48 die nächste Pleite erlebt hatten und nun nach Minuspunkten schon fünf Zähler zurückliegen. Rein theoretisch könnten die Dukes nun schon am kommenden Wochenende den Titelgewinn klar machen – allerdings müssten die Niederbayern dazu ihr Heimspiel gegen Gießen verlieren und gleichzeitig die Dukes gegen Wiesbaden (Beginn Samstag 19 Uhr) einen Sieg einfahren.

    GFL2 - Football - Saison 2016/2017 - Ingolstadt Dukes - Nürnberg Rams - Foto: Ralf LügerVon der Meisterschaft aber will Headcoach Eugen Haaf noch nichts wissen, er will in erster Linie gegen Wiesbaden die weiße Weste behalten. „Jetzt will ich die perfect season“, setzt er ein neues Ziel, nachdem der Titelgewinn ja nur noch eine Frage der Zeit scheint. Auch in Nürnberg zeigten die Dukes, dass sie für die Konkurrenz in dieser Liga eine Nummer zu groß sind. Fünf Minuten lang konnten die Gastgeber vor weit über 1000 Zuschauern noch mithalten, dann setzte sich einmal mehr die Klasse der Dukes durch.

    Unter den Augen des frisch an der Achillessehne operierten Richard Samuel, der sich nicht nehmen ließ, seine Teamkollegen zu unterstützen, gingen die Dukes schon bei ihrem ersten Angriff durch den Ex-Nürnberger Timo Benschuh in Führung. Danach bereiteten Quarterback A.J. Springer und vor allem Wide Receiver Sascha Pickett ein paar Probleme, was dann auch zu einem Touchdown durch Diogo Botelho führte. Weil aber Fabian Dilling den Extra-Kick im Gegensatz zu dem diesmal wieder treffsicheren Zoran Sisak nicht nutzen konnte, führten die Dukes nach dem ersten Viertel mit 7:6.

    Danach ließen die Dukes dank ihrer erneut sehr starken Defensive nichts mehr zu und legten im zweiten Viertel einen Zwischenspurt hin, der ihnen eine sichere 29:6-Führung zur Halbzeitpause bescherte. Als die Gastgeber Benschuh erst zwei Yards vor der Endzone stoppen konnten, trug anschließend Jerome Morris den Ball gewohnt dynamisch in die Endzone. Als die Rams wenig später kurz vor ihrer eigenen Endzone einen vierten Versuch hatten, wollten sie sich durch einen Punt befreien, doch die Dukes blockten geschickt ab und Joshua Morgen konnten den Ball in der Endzone aufnehmen. Weil auch die anschließende Two-Point-Conversion durch Eduard Fütterer erfolgreich war, führten die Dukes mit 22:6. Und als Morris noch einmal aus kurzer Distanz in die Endzone lief, war das 29:6 perfekt.

    team

    Fast wäre die Führung noch deutlicher ausgefallen, denn Benschuh verfehlte in der Endzone einen weiten Pass um wenige Zentimeter. Beim Versuch den Ball zu fangen knallte er unglücklich mit der Hüfte auf den harten Boden und musste kurz behandelt werden. Danach humpelte er vom Feld und wurde dann zum Schutz nicht mehr eingesetzt. Doch schon wenig später konnte er Entwarnung geben: „Das ist nicht schlimm, ich habe mir nur die Hüfte geprellt. Am nächsten Samstag kann ich schon wieder spielen.“ Auch die Rams hatten kurz zuvor mit Pickett einen ihrer besten Spieler angeschlagen vom Feld nehmen müssen.

    sisakZeit für die Dukes, jetzt auch wieder die Backups in Rennen zu schicken und ihnen weitere Spielzeit zu ermöglichen. „Heute haben wir wirklich alle Spieler eingesetzt“, war Haaf zufrieden. Auch an der Leistung der Spieler aus dem zweiten Glied hatte er nichts auszusetzen. Sie haben immerhin eine Halbzeit lang keinen Punkt der Rams mehr zugelassen“, freute er sich. Nach vorne ging bei den Dukes allerdings auch nicht mehr viel, was auch daran lag, dass Quarterback Rick Webster sich schonen konnte und – wie schon einige Male – durch Mark Simone und später auch durch Joshua Morgan ersetzt wurde. Weil die beiden in ihrer neuen Funktion aber längst nicht so stark aufspielten, wie sie das in früheren Spielen schon getan hatten, blieb es am Ende noch bei einem Fieldgoal durch Sisak, womit der 32:6-Endstand feststand. Kein einziger Touchdown in einer ganzen Halbzeit – das hatte es von den Dukes schon lange nicht mehr gegeben. Dennoch feierten die mitgereisten Fans ihr Team noch lange nach Spielschluss und die Spieler bedankten sich artig für die Unterstützung.

    GFL2 - Football - Saison 2016/2017 - Ingolstadt Dukes - Nürnberg Rams - Foto: Ralf Lüger