• Die Dukes auf Facebook

    Colton Korn sicher gelandet!
    Defense Coordinator Mike Wittmann hat es sich heute Abend nicht nehmen lassen und persönlich seinen neuen Kollegen und Offense Coordinator Colton Korn vom Flughafen München abgeholt!
    Welcome to Germany, Colton !
    ... mehrweniger

    17.01.18  ·  

  • Die GFL1 zum Greifen nah

    Das war wieder einmal eine tolle Vorstellung! Mit 41:6 gewannen die Dukes ihr Relegations-Hinspiel zur GFL1 bei den Rhein-Neckar Bandits und sind damit dem Aufstieg jetzt ganz nah. Dass nach dem souveränen Auftritt in Mannheim noch etwas schief gehen könnte, glaubt jetzt niemand mehr, zumal sich die Gastgeber am 1. Oktober (19 Uhr, ESV-Stadion) sogar eine Niederlage mit 34 Punkten Unterschied leisten könnten. Doch Headcoach Eugen Haaf und seine Truppe sind ehrgeizig genug, dass sie auch dieses Spiel noch gewinnen wollen – und dass dies auch der Fall sein wird, bezweifelt kaum noch jemand.

    „Da muss ich wirklich nicht mehr zittern“, entspannt sich Haaf erstmals in der Relegation ein wenig. Nicht nur die mitgereisten rund 100 Dukes-Fans, auch die einheimischen Zuschauer spendeten dem Ingolstädter Team noch lange nach Spielschluss großen Applaus, weil sie die klare Überlegenheit der Ingolstädter neidlos anerkannten.

    „Die Mannheimer haben ja vor dem Spiel verkündet, sie hätten als Erstligist mehr Speed als wir, aber sie haben uns absolut vor keine Probleme gestellt“, zeigt sich Offense-Koordinator Roland Ertl überrascht von der Harmlosigkeit des Gegners. Deshalb macht auch er sich keine großen Sorgen mehr vor dem Rückspiel.

    defenseEinmal mehr erwies sich die Defense der Dukes als unüberwindbares Bollwerk gegen das selbst der sonst überragende Bandits-Quarterback Quinn Epperly kein Rezept fand. Nur zweimal kamen die Gastgeber der Ingolstädter Endzone gefährlich nahe. Zunächst nahm Max Macek einen Punt der Gastgeber kurz vor der Endzone unnötigerweise auf und ließ dann den Ball auch noch fallen. Weil nach dem vierten Versuch eine Flagge der Schiedsrichter kam und der Spielzug neu begann, hatten die Bandits gleich acht Versuche, den Ball die fehlenden zwei Yards in die Endzone zu tragen, doch selbst das schafften sie nicht.

     

    blakelyAls wenig später die Ingolstädter mal von der 20-Yard-Linie punten wollten und dabei einen Spieler übersahen, der Sammy Farghali angriff, konnte Freeman den Ball ablocken und in der Endzone aufnehmen. Das war das einig Zählbare, was der Erstligist im ganzen Spiel zustande brachte. Da aber waren die Dukes bei einer 21:0-Führung längst auf dem Erfolgsweg. Andrew Blakley und zweimal Timo Benschuh waren für die Ingolstädter erfolgreich gewesen, wobei ein weiterer korrekter Touchdown von Blakley von den nicht immer souverän pfeifenden Unparteiischen nicht gegeben worden war. Dagegen war es korrekt, dass ein weiterer Touchdown durch Mark Simone nicht gegeben wurde, weil der Franko-Italiener – im Gegensatz zu Blakley – knapp außerhalb des Feldes aufkam.

    Auch dieses Mal erwischte es zwei Spieler der Dukes, die frühzeitig verletzt raus mussten: Simon Schwetz und Andreas Biendl. Schwetz, der nach langer Verletzungspause erst vor zwei Spielen sein Comeback gestartet hatte, zog sich eine schwere Knieverletzung zu. Aber so wollte er die Saison offenbar nicht beenden. Er ließ sich von Physiotherapeut Matthias Klein soweit behandeln, dass er noch mal kurz aufs Feld zurück konnte. Und prompt gelang ihm noch ein Touchdown zum 27:6-Halbzeitstand. Danach verwalteten die Dukes die Partie nur noch und erhöhten durch Jerome Morris und Blakley noch auf 41:6. Für die Aufstiegs-Party am 1. Oktober ist damit angerichtet.