• Die Dukes auf Facebook

    Spielende. Panthers 0:84 Dukes. Good Game. 🏈🏈 ... mehrweniger

    21.04.18  ·  

    Drittes Quarter vorbei. Panthers 0:56 Dukes 🏈🏈 ... mehrweniger

    21.04.18  ·  

    Halbzeit. Panthers 0:41 Dukes 🏈🏈 ... mehrweniger

    21.04.18  ·  

    Quarter 1 vorbei. Panthers 0:26 Dukes 🏈🏈 ... mehrweniger

    21.04.18  ·  

  • GFL1 – wir kommen: Dukes schlagen die Bandits mit 60:0

    Das war nochmal ein Spektakel zum Abschied aus der GFL2! Denn mit 60:0 (18:0, 21:0, 7:0, 14:0) fegten die Dukes die Rhein Neckar Bandits vom Platz und machten damit den Aufstieg in die GFL1 endgültig perfekt. Wobei niemand daran gezweifelt hatte, dass dieses Ziel nicht mehr erreicht werden könnte, nachdem die Ingolstädter schon in Mannheim mit 41:6 erfolgreich waren.

    Umso erstaunlicher, dass das ESV-Stadion noch einmal prall gefüllt war. Noch wenige Minuten vor Spielbeginn standen lange Schlangen vorm Eingang. Und auch wenn es fast um nichts mehr ging, so legten sich die Dukes-Akteure noch einmal mächtig ins Zeug und bescherten ihrem Anhang einen denkwürdigen Abend.

    Von Anfang an stürzten sie den jetzt als Absteiger feststehenden Erstligisten von einer Verlegenheit in die nächste. Noch einmal zauberte das Team von Headcoach Eugen Haaf tolle Spielzüge aufs Feld, wobei sich diesmal vor allem Marc Simone hervortat. „Meine Eltern sind extra von Kanada eingeflogen, um heute dabei zu sein. Da hatte ich ihnen zwei Touchdowns versprochen. Dass es jetzt sogar vier geworden sind, freut mich umso mehr.“

    Seine eindrucksvollen Läufe übers ganze Feld waren die Höhepunkte einer noch einseitigeren Partie als im Hinspiel. Allerdings waren die Mannheimer auch nur mit einer Rumpftruppe gekommen. Weil ihre US-Importe nach dem Hinspiel-Debakel bereits zurück in die Heimat geflogen waren, kamen auch einige Jugendspieler zum Einsatz. „Respekt, dass die Bandits überhaupt noch gekommen sind, nachdem sie sich natürlich darüber im Klaren waren, dass sie keine Chance mehr haben“, rechnete Haaf den Mannheimern ihr Engagement hoch an.

    Für die Trainer gilt jetzt mehr denn je das alte Sprichwort „nach der Saison ist vor der Saison“. Denn schon jetzt müssen sie sich intensiv Gedanken machen über die bevorstehende Spielzeit in der Eliteliga. „Wir wollen in der GFL1 nicht die Prügelknaben sein, sondern mit einer schlagkräftigen Mannschaft ins Rennen gehen. Aber dazu fehlen uns noch einige Sponsoren“, macht sich Haaf schon Sorgen, wobei er aber hofft, dass die Dukes als Erstligist, der noch dazu stets so viele Zuschauer ins Stadion lockt, auch für weitere Sponsoren interessant sind.

    Ähnlich sieht es auch Defense-Koordinator Mike Wittmann, der erleichtert war, das die Saison jetzt vorbei ist und er nun seinen Bart wieder abnehmen kann. Mitte der Saison hatte er die Rasur nämlich eingestellt, weshalb er zuletzt durchaus auch die Rolle eines Seeräubers in einem Hollywood-Klassiker hätte übernehmen können. Den Spielern versprach er: „Ihr dürft jetzt Party machen so lange ihr wollt. Das habt ihr euch verdient.“

    201610-aufstieg

    Bleibt nur noch zu erwähnen, wer am Samstag außer Simone für die Dukes gepunktet hat: Alan Reed nach einer Interception und einem tollen Lauf übers ganze Feld, Timo Benschuh, Jan Hochschild und Sebastian Fürbacher erzielten jeweils einen Touchdown, Zoran Sisak gelangen ein Fieldgoal und sieben Extra-Kicks und zwei Punkte gab es für ein Safety duch Joshua Morgan. Jerome Morris, sonst einer der fleißigsten Punktesammler ging dieses Mal leer aus. Dafür überzeugte er nach Spielschluss als Sänger bei einem gemeinsamen Auftritt mit der mexikanischen Rapperin Taiga Trece, die den Fans vor und nach dem Spiel einheizte.