• Die Dukes auf Facebook

    Colton Korn sicher gelandet!
    Defense Coordinator Mike Wittmann hat es sich heute Abend nicht nehmen lassen und persönlich seinen neuen Kollegen und Offense Coordinator Colton Korn vom Flughafen München abgeholt!
    Welcome to Germany, Colton !
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    17.01.18  ·  

  • Blakley neuer Offense-Koordinator

    Kaum steht der Aufstieg der Dukes in die GFL1 fest, haben die Planungen für die Saison 2017 auch schon begonnen. Als erstes präsentieren die Dukes einen neuen Offense-Koordinator – der aber so neu gar nicht ist. Andrew Blakley nämlich, der im August 35 Jahre alt geworden ist, beendet seine Spielerkarriere und steht zusammen mit Headcoach Eugen Haaf und Defense-Koordinator Mike Wittmann künftig an der Außenlinie.

    andrewDer Top-Scorer der vergangenen Jahre ersetzt Roland Ertl, der diese Funktion bisher innehatte. „Ich habe Blakley schon 2013, als er aus Österreich zu uns kam, eine Perspektive für die Zeit nach seiner aktiven Laufbahn geboten. Und weil der Zeitpunkt jetzt gekommen ist, habe ich ihm diese Position angeboten. Ertl hätte dafür in anderer Funktion im Coaching-Staff weitermachen können, aber das wollte er nicht. Deshalb haben wir uns einvernehmlich getrennt. Ich bedanke mich für die Zusammenarbeit, er hat hier gute Arbeit geleistet“, begründet Haaf den Schritt.

    ertlErtl bestätigt diese Aussage, gibt aber auch zu, dass ihn diese Entwicklung sehr schmerzt. „Ich war total überrascht, weil man als Trainer nach einer so erfolgreichen Zeit nicht damit rechnet, aber so ist das Trainerleben“, nimmt er das Ganze professionell. „Natürlich liegen mir die Dukes weiter sehr am Herzen und ich wünsche allen nur das Beste. Die Spieler sind nach wie vor meine Buben, ich habe in den zwei Jahren hier den Kader ja weitgehend mit aufgebaut.“ Und für die Zukunft sieht er das Team auf einem sehr guten Weg: „Wenn dieser Kader weitgehend erhalten bleibt, können die Dukes um die Play-offs mitspielen, da lege ich mich jetzt schon fest.“

    Haaf ist von seinem neuen Mann an der Seite bereits voll überzeugt: „Andrew ist der geeignete Mann, weil er die erste Liga in Deutschland und Österreich kennt und auch mit den Strukturen bei den Dukes voll vertraut ist.“ Zudem steht ihm mit dem neuen Jugend-Headcoach Frank Roser noch ein erfahrener Mann als Assistent zur Seite. Roser gilt als einer der besten und erfolgreichsten Nachwuchstrainer und hat bereits die deutsche Jugendnationalmannschaft und die bayerische Auswahl gecoacht.

    Frank Roser (li.) mit Bill Callahan (Dallas Cowboys, re.)

    Frank Roser (li.) mit Bill Callahan (Dallas Cowboys, re.)

    Erfahrungen hat er nicht nur als Spieler der Innsbruck Raiders, der Munich Cowboys, der Valencia Firebats oder der Stuttgart Scorpions gesammelt, sondern auch als Offense-Koordinator bei den Munich Cowboys und den Kirchdorf Wildcats. Zudem hat er sich in zahlreichen Workshops und Lehrgängen weitergebildet, unter anderem bei den NFL-Klubs Dallas Cowboys und Cincinnati Bengals.

    Der 32-Jährige soll sich aber auch besonders um den Nachwuchs der Dukes kümmern, weshalb er gleichzeitig als Headcoach der Jugend installiert wurde. „Er soll die Spielphilosophie der 1. Mannschaft auch bei der Jugend etablieren, weil dadurch Jugendspieler besser an das Herrenteam herangeführt werden können“, umreißt Haaf die Aufgabe für Roser, den er schon seit über einem Jahrzehnt gut kennt: „Ich bin total überzeugt von ihm und freue mich sehr auf die Zusammenarbeit.“

    Roser selbst sieht der Arbeit in Ingolstadt ebenfalls hoffnungsvoll entgegen: „Ich lege Wert drauf, Spaß zu vermitteln und den Jugendlichen alles beizubringen, was im Football wichtig ist.“

    Auch darüber, wie er noch mehr Nachwuchsspieler für die Dukes gewinnen will, hat er sich schon Gedanken gemacht. „Ich versuche einen Wettbewerb zu starten, dass derjenige, der mir die meisten Jugendspieler bringt, einen Preis erhält. Auch wäre ich nicht abgeneigt, ein geeignetes Projekt an den Schulen zu starten. Anfang November findet dann eine Info-Veranstaltung statt, und im November und Dezember kann jeder, der Interesse hat, beim Training vorbeischauen und testen, ob dieser Sport für ihn geeignet ist.“ Stolz verweist er auf ähnliche Aktionen in Augsburg, wo er den Kader der Jugendspieler von acht auf am Ende mehr als 30 vergrößern konnte.

    Es gibt für Roser also noch einiges zu tun in den kommenden Monaten, doch geht er optimistisch an die Situation heran, ist es bei einem so erfolgreichen Klub doch um einiges einfacher, sportlich talentierte Jugendliche für diese Sportart zu gewinnen. „Man muss eben die Leidenschaft für diesen Sport wecken“, sagt Roser. Was ihm bei all seiner Erfahrung sicherlich nicht schwer fallen wird.