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  • Eine Gala zum Debüt in der 2. Bundesliga

    Eine Gala zum Debüt in der 2. Bundesliga

    Dukes starten mit einem eindrucksvollen 52:0-Sieg bei den München Rangers

    Was für ein Einstand in die 2. Bundesliga! Mit 52:0 (14:0, 21:0, 7:0, 10:0) fegten die Dukes bei ihrem Debüt in die GFL 2 die München Rangers vom Platz – und damit waren die Gastgeber sogar noch gut bedient. Die Anspannung war groß bei den Verantwortlichen und Spielern unseres Teams, wusste doch niemand so recht, wo die Mannschaft steht. Doch schon die ersten Minuten zeigten, dass die Dukes ihre Hausaufgaben gemacht haben und dass sie sich in dieser Liga vor niemandem verstecken müssen.

    Selbst etliche Verletzte wirkten sich nicht negativ auf die Leistung der Mannschaft aus. Da machte es sich bemerkbar, dass das Trainerteam auf eine eingespielte Truppe zurückgreifen kann, die zudem optimal verstärkt wurde. So zeigten schon die ersten Aktionen, dass mit Rick Webster ein optimaler Ersatz für Pat Carey auf der Quarterback-Position gefunden wurde. Mit seinen zentimetergenauen Pässen setzte er seine Receiver immer wieder gekonnt ein, und so dauerte es nur wenige Minuten, bis Jerome Morris der vom zahlenmäßig deutlich überlegenen Ingolstädter Anhang lautstark bejubelte erste Touchdown gelang. Auch den Extrakick jagte Morris durch die Stangen – 7:0 für die Dukes.

    Kaum hatten die Münchner diesen Nackenschlag verkraftet setzten die Dukes schon den nächsten Volltreffer. Diesmal trug George Robinson den aus wenigen Metern in die Endzone und weil Morris seinen Kick erneut sicher verwandelte, hieß es 14:0. Und was war mit den Rangers, die unserem Team in der vergangenen Saison das Leben so schwer gemacht hatten? Gegen die überraschenden Spielzüge der Dukes fanden sie überhaupt kein Mittel, und selbst fiel ihnen nach vorne gar nichts ein. Gegen eine bärenstarke Dukes-Defensive kamen sie so gut wie nie auch nur in die Nähe der Endzone. Selbst zu einem Fieldgoal hatten sie nicht die Möglichkeit.

    Wer jetzt ein Aufbäumen der Münchner erwartet hatte, wurde zu Beginn des zweiten Viertels schnell eines Besseren belehrt. Zwar wurde ein Touchdown von Andrew Blakley nach tollem Pass von Webster zunächst von dem überzeugenden Schiedsrichterteam wegen eines vorangegangenen Fouls zurecht nicht gegeben, doch nur wenig später das gleiche Szenario: Wieder setzte Webster seinen Receiver gekonnt ein und Blakley (sowie Morris mit dem Zusatzkick) erhöhten auf 21:0. Dann wieder einer der glanzvollen Auftritte von Robinson. Er setzte zu einem Lauf über knapp 50 Yards an und tanzte dabei seinen Gegenspieler wie Slalomstangen aus. 28:0, weil sich Morris erneut als zuverlässiger Kicker zeigte. Ebenso wie wenige Minuten später, als er Blakleys zweiten Touchdown „veredelte“ und damit für den 35:0-Halbzeitstand sorgte.

    Und nach der Pause ging die Dukes-Gala munter weiter. Max Macek gelang eine Interception, und dann setzte unser Abwehrstratege zu einem spektakulären Lauf über 50 Yards an, der mit dem 41:0 belohnt wurde. Erwartungsgemäß traf auch Morris wieder – 42:0. Als Sammy Farghali nach einem 40-Yard-Pass Websters erst kurz vor der Endzone gestoppt werden konnte, gingen die Dukes bei ihrem vierten Versuch auf Nummer sicher und entschiueden sich für den Versuch eines Fieldgoals. Kein Problem für Morris, der auf 45:0 erhöhte. Nach einer Interception durch Kenny Telfair zeigte Morris, dass er an diesem Tag nicht nur als Kicker zu überzeugen wusste, sondern dass auch seine kraftvollen Läufe eine „Waffe“ für die Dukes sind, die jeden Gegner in Alarmbereitschaft versetzen. Seinem Lauf in die Endzone ließ er noch den verwandelte Extrakick folgen, und der 52:0-Sieg der Dukes war perfekt.

    Schon am kommenden Sonntag (Beginn 16 Uhr) müssen die Dukes erneut ran. Dann sind sie bei den Holzgerlingen Twister zu Gast.

    Stimmen zum Spiel:

    Headcoach Eugen Haaf: „Wir sind in der Liga angekommen. Die ganze Mannschaft hat komplett überzeugt, da fällt es schwer, jemanden besonders hervorzuheben. Aber Jerome Morris hat heute ein Bombenspiel gemacht. Und mit Rick Webster haben wir einen mehr als gleichwertigen Ersatz für Pat Carey gefunden.“

    Offense-Koordinator Roland Ertl: „Vor dem Spiel waren wir schon ziemlich nervös, weil du nicht weißt, wo du stehst. Aber wie wir heute rausgegangen sind war schon klasse. Wir haben aber auch hart gearbeitet, um das heute zu erreichen. Rick Webster hat uns heute alle überrascht, er hat Dinge ausgepackt, die schon erstklassig waren.“

    Defense-Koordinator Mike Wittmann: „Ich bin sehr zufrieden. Jetzt haben wir in etwa einen Überblick, wo wir stehen. Das war heute sicher nicht der stärkste Gegner, aber dennoch musst du erst einmal gewinnen – und noch dazu so deutlich. Die vielen Verletzten haben wir gut kompensiert, da hat sich auch gezeigt, dass unsere Backups immer besser werden.“

    Quarterback Rick Webster: „Das war ein großartiges erstes Spiel. Unsere Coaches haben einen Superjob gemacht, um uns auf dieses Spiel vorzubereiten. Wir haben ein starkes Team mit vielen Talenten – auch diejenigen, die draußen stehen. Ich freue mich, hier spielen zu können, denn bei den Dukes ist alles bestens organisiert. Und ich wurde von allen sehr herzlich aufgenommen.“

    Linebacker Max Shubert: „Leider konnte ich heute noch nicht dabei sein, weil mein Spielerpass noch nicht vorlag. Das war heute eine großartige Leistung der gesamten Mannschaft. Jetzt wollen wir auch im nächsten Spiel so auftrumpfen. Und ich bin froh, dass ich dann nicht mehr tatenlos zusehen muss.“

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