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    08.07.18  ·  

  • Holzgerlingen Twister gehen gegen unser Team mit 0:47 unter

    Nur ein laues Lüftchen

    Holzgerlingen Twister gehen gegen unser Team mit 0:47 unter

    Es ist alles bereit für die große Heimpremiere in der 2. Bundesliga! Nachdem unser Team auch die zweite Auswärts-Begegnung bei den Holzgerlingen Twister mit einem 47:0 (7:0, 21:0, 9:0. 10:0)-Sieg eindrucksvoll genommen hat, dürfen sich die Fans schon jetzt auf die Premieren-Party am 9. Mai um 18.30 Uhr im ESV-Stadion gegen die Wiesbaden Phantoms freuen. Auch wenn die Auftakt-Gegner sicher nicht zu den Spitzenklubs in der GFL2 zählen, so haben unsere Jungs doch gezeigt, dass sie in der Liga angekommen sind und sich vor der Konkurrenz nicht verstecken müssen.

    Mit den Holzgerlingern hatten wir ja noch eine Rechnung offen, die wir nun eindrucksvoll beglichen haben. Nachdem wir vor zwei Jahren bei dem Klub vor den Toren Stuttgarts den Aufstieg knapp verpasst hatten, war zunächst eine gewisse Nervosität bei uns diesmal nicht zu übersehen. Das führte zu vielen kleinen, unnötigen Fouls, die unser Team wegen der verhängten Strafen immer wieder zurückwarfen. Doch spätestens als Andrew Blakley einen von Rick Websters „Zuckerpässen“ zum ersten Touchdown nutzte, gewann unsere Truppe an Sicherheit und in der Folge rollten die Angriffe immer wieder in Richtung Endzone der Hausherren. Und spätestens mit Beginn des zweiten Viertels war dann der Widerstand der Twister schon gebrochen – von dem Wirbelsturm blieb lediglich noch ein laues Lüftchen übrig.

    Dabei fiel mit George Robinson unser erfolgreichster Offensivspieler der vergangenen Saison schon frühzeitig aus. Kurz nachdem er für den zweiten Touchdown gesorgt hatte, erwischte es ihn am Fuß und er humpelte vom Feld. Glücklicherweise hat sich danach bei einer Untersuchung im Krankenhaus herausgestellt, dass die Verletzung weniger schlimm ist als befürchtet, so dass seinem Einsatz gegen Wiesbaden nichts im Wege stehen dürfte. Blakley verwertete dann einen Pass Websters über 26 Yard zum dritten Touchdown, und dann kam die große Zeit von Dominique Kandolo. Einen 42-Yard-Pass Websters nutzte er zum 28:0-Halbzeitstand und kurz nach Wiederbeginn war er erneut erfolgreich und schaubte das Resultat auf 35:0.

    Patrick Engelhardt mit einem Safety und Jerome Morris mit einem Fieldgoal steuerten weitere fünf Punkte für unser Team bei, das es nun in Anbetracht des komfortablen Vorsprungs locker ausklingen lassen konnte. Den spektakulären Schlusspunkt setzte dann Matthias Passow, der einen Fumble von Jeffrey Baehr aufnahm und zu einem langen Spurt über das gesamte Feld ansetzte. 82 Yards musste er dabei zurücklegen, wobei man auf den letzten Metern mit ihm mitgelitten hat, so quälte er sich letztlich in die Endzone. Aber er hat es geschafft und nach dem Extrakick von Morris war das 47:0 perfekt. Und das war mehr als eine Revanche für den entgangenen Aufstieg 2013, das war schon eine Demütigung für einen Gegner, der im Vorfeld getönt hatte, man wolle den Dukes einen Denkzettel verpassen.

    Stimmen zum Spiel:

    Headcoach Eugen Haaf: Unser primäres Ziel war und ist der Klassenerhalt. Mit den beiden Siegen haben wir schon einen großen Schritt in diese Richtung getan. Und mehr ist noch nicht passiert. Wir denken – auch wenn das eine Phrase ist – weiter nur von Spiel zu Spiel. Gegen Holzgerlingen haben wir wieder ein starkes Spiel abgeliefert, wobei die Defense erneut unser Prunkstück war.

    Offense-Koordinator Roland Ertl: Die Defense gibt uns die Sicherheit, dass wir so unbeschwert aufspielen können. Auch heute kann ich nur den Hut ziehen vor meinem Kollegen Mike Wittmann, der mit seiner Defense hervorragende Arbeit leistet. Mit Kandolo habe ich in dieser Woche geredet und ihm gesagt, dass ich mehr von ihm erwarte, und das hat er heute gezeigt. Das war eine super Performance von ihm. An Anfang haben wir das Spiel vielleicht ein wenig auf die leichte Schulter genommen, da hätte Holzgerlingen durchaus einen oder zwei Touchdowns hinlegen können.

    Stephan Seidel: Für mich haben heute zwei Herzen in meiner Brust geschlagen, denn ich hatte im Vorjahr hier in Holzgerlingen eine tolle Zeit. Ich habe noch immer großen Respekt vor dem, was die hier leisten – gerade auch in der Jugendarbeit. Aber wir waren heute einfach zu stark für sie. Mal sehen, wie es jetzt gegen Wiesbaden läuft. Wenn wir das Spiel auch gewinnen, können wir schon oben mitspielen. Aber das Ziel kann sicher noch nicht der Aufstieg sein.

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    Foto: Miladinovic