• Die Dukes auf Facebook

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  • Tolle Aufholjagd

    Unser Team bringt Frankfurt in Bedrängnis, verliert am Ende aber knapp mit 17:20

    Auch im zweiten Spiel gegen die Frankfurt Universe zeigte unser Team eine beeindruckende Leistung, konnte den Favoriten aber erneut nicht in die Knie zwingen. Eine Woche nach dem 34:45 im eigenen Stadion mussten wir uns in Frankfurt mit 17:20 (0:7, 0:10, 0:0, 17:3) geschlagen geben. Die Universe sicherte sich damit vorzeitig die Meisterschaft in der GFL 2 – herzlichen Glückwunsch! Zunächst sah es aber nicht nach einer so knappen Angelegenheit aus, denn unser Team zeigte sich von der tollen Kulisse in Frankfurt beeindruckt und fand überhaupt nicht ins Spiel. 7056 Zuschauer waren trotz Dauerregens ins Volksbank-Stadion gekommen, um mit der Universe vorzeitig die Meisterschaft zu feiern – Zuschauerrekord!

    Und die einheimischen Fans konnten schon schnell die 7:0-Führung ihrer Mannschaft bejubeln, als Evan Harrington fast unbedrängt in die Endzone lief. Unser Team kam kaum einmal in die Nähe der Frankfurter Endzone, weil die Angriffszüge nicht durchschlagskräftig genug waren. Und wenn wir doch mal ein paar Yards Raumgewinn herausarbeiten konnten, machten wir das durch zahllose Penalties wieder zunichte. So verwunderte es nicht, dass die Gastgeber durch einen erneuten Touchdown von Harrington und ein Fieldgoal von Rene Möll in zweiten Viertel auf 17:0 davonzogen. „Es gab ein paar laute Worte in der Kabine“, verdeutlicht Offense-Koordinator Roland Ertl, dass unser Trainerteam die Jungs dann aus ihrer Lethargie gerissen hat, wobei er aber auch als Entschuldigung anführte, dass wir zum wiederholten Mal mit einer anderen Konstellation in der Offense Line antreten mussten. „Das ist nun mal mit der wichtigste Part im Team, und deshalb hatten wir da Riesenprobleme.“ Nun, nach der Halbzeitpause sahen die Zuschauer dann ein ganz anderes Dukes-Team, das jetzt zeigte, warum die Mannschaft in der Tabelle so weit oben steht. Plötzlich lief es viel besser, was auch daran lag, dass Jerome Morris jetzt immer wieder Löcher in die Frankfurter Abwehr riss. George Robinson mit einem Touchdown sowie Morris mit einem Fieldgoal verkürzten auf 10:17. Die Frankfurter blieben jetzt immer wieder in der konzentrierten Dukes-Abwehr hängen und schafften nur noch ein Fieldgoal durch Möll zum 20:10. Kurz vor Schluss nahm Kenny Telfair einen Fumble der Frankfurter auf und lief in die Endzone – nur noch 17:20. Noch 44 Sekunden blieben unserem Team jetzt Zeit, das Spiel noch zu drehen. Dazu benötigten sie aber wieder den Ballbesitz, was ihnen nur durch einen Onside-Kick gelang. Doch nach längerer Beratung entschieden die Unperteiischen, dass der Ball innerhalb der verbotenen 10-Yard-Zone aufgenommen wurde und deshalb der Ballbesitz wieder zu den Frankfurtern wechselt. Damit war die letzte Chance dahin. Unser Team hatte die Universe nochmal ins Schwitzen gebracht, die verdiente Meisterschaft konnten wir ihnen aber nicht mehr nehmen.

    Dennoch bekamen unsere Spieler Lob von allen Seiten. „Ingolstadt hat uns wie in der Vorwoche alles abverlangt. Beide Teams haben klasse gespielt und ihre Fehler aus dem Hinspiel abgelegt“, zollte auch Frankfurts Defense-Koordinator Thomas Kösling unserem Team Respekt. Unser Headcoach Eugen Haaf bemängelte nur die vielen unnötigen Strafen („da müssen wir noch cooler werden“), war aber insgesamt mit den Spielen gegen Frankfurt mehr als zufrieden: „Wir waren in beiden Spielen auf Augenhöhe und haben in Frankfurt sogar ein besseres Ergebnis erzielt als zu Hause“. Roland Ertl fand: „ Auf diese Leistungen können wir aufbauen.“ Und für die beiden noch ausstehenden Heimspiele gegen Holzgerlingen am kommenden Samstag (19 Uhr im ESV-Stadion) und am 5. September gegen München kündigte er bereits an: „Da wollen wir es noch einmal rocken lassen!“