• Die Dukes auf Facebook

    World Games 2017 in Wroclaw
    Ein langer Football-Tag geht zu Ende.
    Deutschland besiegt USA mit 14:13
    Frankreich spielt 28:2 gegen Polen.

    Für Deutschland mit in der Offense-Line: Duke Thomas Schmidt

    Am Montag dann das Finale Deutschland gegen Frankreich
    und im Spiel um Platz drei USA gegen den Gastgeber Polen
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    22.07.17  ·  

    Vielen Dank !!
    An Future Game World Manching für ein Nachmittag voller Fun und Aktion bei unserem Sommerfest der U15.
    Es war ein mega Spaß !!
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    21.07.17  ·  

    Ingolstadt Dukes hat sein/ihr Titelbild aktualisiert. ... mehrweniger

    20.07.17  ·  

    Kurze Spielzusammenfassung von unserem Medienpartner intv - Ingolstadt Dukes vs. Frankfurt Universe

    www.intv.de/mediathek/kategorie/sport/video/ingolstadt-dukes-gegen-frankfurt-universe-2/
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    17.07.2017 Bittere Niederlage: Ingolstadt Dukes un...

    18.07.17  ·  

  • Dukes begeistern beim Tabellenführer

    Grandioser Auftritt der Dukes beim Tabellenführer Schwäbisch Hall Unicorns! Auch wenn der Aufsteiger sich mit 53:65 (7:17, 14:14, 17:21, 15:13) geschlagen geben musste, so bot er dennoch eine überragende Leistung und trug zu einem echten Football-Highlight bei. Das sahen selbst die Gastgeber so, die seit Jahren die Gruppe Süd der GFL 1 dominieren und dabei schon auf so manche harte Nuss getroffen sind. „Ich habe noch nie in meinem Leben so viele Trickspielzüge in einem Spiel gesehen. Die Dukes haben mit ihrer Offense einen unglaublich guten Job gemacht“, schwärmte Headcoach Jordan Neumann von den Ingolstädtern. Deshalb ist er auch überzeugt: „Das ist für mich auf jeden Fall ein Play-off-Kandidat.“

    Schon mit dem zweiten Spielzug gingen die Dukes in Führung, als Jan Hochschild einen Rückwärts-Pass von Rick Webster weiterleitete auf Lorenz Regler, der in die Endzone der Gastgeber lief. Einer von vielen Trickspielzügen, die Offense-Coordinator Frank Roser ausgepackt hatte. „Wir haben uns überlegt, dass wir unter die Räder kommen, wenn wir hier versuchen normal zu spielen. Deshalb habe ich alles ausgegraben, was ich in den letzten Jahren gesammelt habe. Aber ich muss ehrlich sagen, dass ich schon überrascht war, dass das alles so funktioniert hat“, wunderte sich Roser selbst darüber, wie perfekt die Spieler seinen Plan umgesetzt haben.

    In der Folge unterliefen den Dukes aber etliche Fehler – vor allem bei den Snaps. Dadurch brachten sie sich immer wieder um eine gute Ausgangsposition, was die bärenstarke Offense der Gastgeber eiskalt ausnutzte. Adegbesan Aurieus und Nathaniel Robitaille mit jeweils einem Touchdown und Tim Stadelmayr mit einem Fieldgoal verschafften den Unicorns einen 17:7-Vorsprung zum Ende des ersten Quarters, der am Ende auch ausschlaggebend für den siebten Sieg im siebten Spiel war.

    Daniel Heraucourt löste jetzt den glücklosen Antonius Walvis als Center ab, und von da an kamen auch die Snaps alle an. Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem die Dukes mal bis auf drei Punkte herankamen. Aber die Gastgeber hatten vor 1700 Zuschauern – darunter rund 300 Ingolstädter Fans – immer die richtige Antwort und bauten den Vorsprung sofort wieder aus. Überragend dabei Quarterback Marco Ehrenfried, der mit sieben Touchdown-Pässen glänzte. Besonders seine extrem weiten Bälle auf Tyler Rutenbeck waren eine Augenweide. Aber auch Robitaille und Jerome Manyema tanzten die Dukes-Defensive ein ums andere Mal aus.

    Doch auch die Ingolstädter griffen tief in die Trickkiste und schafften immer wieder den Anschluss. Doch am Ende bekamen sie ein großes Problem, denn nacheinander erwischte es mit Keith Hilson, Jan Hochschild, Jerome Morris und Sebastian Fürbacher vier wichtige Spieler, die verletzt ausfielen. Da war es natürlich ganz schwierig, die Partie noch zu drehen. Am schlimmsten traf es Hilson, der mit einer Schulterverletzung ins Krankenhaus gefahren werden musste. „Ich hoffe, dass ich mit drei bis vier Wochen Pause auskomme“, meinte er auf dem Heimweg. Dann würde er wegen der anstehenden Pause eventuell nur das Spiel am kommenden Samstag in Stuttgart (18 Uhr) verpassen.

    Jeweils zwei Touchdowns für die Dukes gelangen Regler und Richard Samuel, Hochschild, Fürbacher und Dominique Kandolo erzielten die weiteren Punkte; dazu kamen ein Fieldgoal durch Zoran Sisak, sowie jeweils eine Two-Point-Conversion durch Webster (2) und Samuel. So standen am Ende 53 Punkte für die Dukes zu Buche. Mehr als 50 Punkte konnten in Schwäbisch Hall zuletzt die Dresden Monarchs im Jahr 2010 bei ihrem 56:45-Viertelfinalsieg erzielen. „Die Mannschaft hat einen unglaublich guten Job gemacht. Von mir aus sollen sie jetzt die ganze Nacht feiern“, freute sich Haaf über den couragierten Auftritt seines Teams.

    Lediglich die vielen Verletzten bereiten ihm derzeit große Sorgen: „Jetzt lecken wir uns die Wunden, und am Mittwoch beim Training werden wir eine Bestandsaufnahme machen.“ Denn schon am Samstag steht die nächste Partie in Stuttgart an, dann wollen die Dukes ihre Position in der Spitzengruppe der GFL1 weiter festigen.