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    24.11.17  ·  

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    12.11.17  ·  

  • Können die Dukes das Frankfurter Abwehrbollwerk stürmen?

    Die Hälfte der Saison liegt bereits hinter den Dukes. Und der Aufsteiger hat sich bisher glänzend geschlagen. Das Ziel vor Saisonbeginn war zunächst, nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben und wenn möglich in Bayern die Nummer eins zu werden. Beides ist zur Halbzeit der Runde schon geschafft.

    Doch Headcoach Eugen Haaf ist skeptisch, dass es so rasant für sein Team weitergeht. „Das wird eine richtig schwere Rückrunde für uns. Zu Beginn wurden wir als Aufsteiger ja nicht ernst genommen und von Vielen sogar als Abstiegskandidat gehandelt. Das hat sich jetzt geändert, die Gegner werden uns künftig viel besser vorbereitet entgegentreten.“

    Und schon der nächste Gegner wird den Herzögen schon wieder alles abverlangen. Denn die Frankfurt Universe, die am Samstag um 18.30 Uhr im ESV-Stadion zu Gast sind, haben sich für das Spitzenspiel warmgeschossen. Mit 58:7 bei den Saarland Hurricanes haben sie ihre Ambitionen auf die Meisterschaft in der Gruppe Süd untermauert. Gerne denken die Fans an die zwei herausragenden Begegnungen zwischen diesen beiden Teams vor zwei Jahren zurück, als sie sich bis zum Schluss einen harten Zweikampf um den Aufstieg lieferten. Damals setzten sich die Frankfurter zweimal knapp durch.

    Das wollen sie auch dieses Mal schaffen, was die Dukes natürlich gerne verhindern würden. Doch aufgrund der zahlreichen Verletzten sind die Gastgeber in einer denkbar schlechten Situation. Ganz im Gegensatz zu den Frankfurter, die vor allem dank einer überragenden Defensive kaum zu schlagen sind. In sieben Spielen ließen sie nur 58 Punkte für ihre Gegner zu, knapp über acht pro Spiel. Die Ergebnisse sprechen da für sich: ein 65:0 gegen Stuttgart, ein 60:0 gegen die Allgäu Comets, das 58:7 gegen die Hurricanes, ein 48:7 in Kempten und ein 56:7 bei den Cowboys stehen zu Buche.

    Inzwischen haben sie mit Jaleel Awini bereits den vierten Quarterback im Einsatz, der bei seinem Debüt gegen die Saarland Hurricanes am vergangenen Wochenende eine überragende Partie geboten hat und sicher auch den Dukes einige Rätsel aufgeben wird.

    Egal, wie das Spitzenspiel am Samstag enden wird, die Dukes haben schon weit mehr erreicht, als ihnen die meisten zugetraut haben. Deshalb können sie völlig unbeschwert antreten – im Gegensatz zu den Hessen, die durch ihre Heimniederlage gegen den Mitfavoriten Schwäbisch Hall früh unter Zugzwang geraten sind. Dennoch sind für Haaf die Rollen klar verteilt, er sieht sein Team am Samstag als Außenseiter.

    Auch deshalb, weil nicht nur die Frankfurter, sondern auch die anderen Kontrahenten sich inzwischen noch einmal verstärkt haben. „Die Situation hat sich deutlich geändert. Die komplette Liga hat personell noch einmal nachgelegt. Wir haben das nicht getan, dazu kommt, dass wir weiter von großen Personalsorgen geplagt werden“, blickt er sorgenvoll in die nahe Zukunft. „Andrew Berg, den wir ja nach dem Rückzug von Patrick Mahnke nachverpflichtet haben, fällt noch für mindestens sechs Wochen aus, was uns in der Passverteidigung enorm schwächt. Auch Keith Hilson und Jerome Morris sind angeschlagen“, ist er vor dem weiteren Saisonverlauf skeptisch.

    Doch er baut darauf, dass gerade die jungen deutschen Spieler sich weiter so gut entwickeln. „Die talentierten Nachwuchsspieler, die wir geholt haben, können wir durchaus als Glücksgriff betrachten. Sie haben uns auf jeden Fall besser gemacht.“ Ob das gegen Frankfurt schon reicht, wird sich am Samstag zeigen. Wobei Haaf und alle Verantwortlichen einmal mehr auf die lautstarke Unterstützung ihrer Fans hoffen.