• Die Dukes auf Facebook

    Ingolstadt Dukes auf der Messe "MeinLeben" ab 12.45 -13.45 Uhr auch live auf der Bühne ... mehrweniger

    23.09.17  ·  

    Die Ingolstadt Dukes sind auf der "meinLeben!" Messe in Ingolstadt mit einem Stand vertreten. Am 23.9. von 12.45 Uhr bis 13.45 Uhr und am 24.9. von 13.45 Uhr bis 14.45 Uhr zusätzlich auf der Aktionsbühne
    Fotos:
    Juergen Spiess
    www.j-e-s-fotografie.de
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    23.09.17  ·  

    Auch die Ingolstadt Dukes sind auf der Messe mit einem Stand vertreten. Am 23.9. von 12.45 Uhr bis 13.45 Uhr und am 24.9. von 13.45 Uhr bis 14.45 Uhr zusätzlich auf der Aktionsbühne ... mehrweniger

    19.09.17  ·  

  • Ein Spiel der verpassten Chancen

    „Wer das Ergebnis sieht, glaubt gar nicht, dass wir so gut mitgespielt haben.“ Headcoach Eugen Haaf musste nach der 17:42-Heimniederlage der Dukes gegen die Frankfurt Universe erst einmal nach Worten suchen. Immerhin lieferten die Dukes drei Quarter lang einen offenen Schlagabtausch, um dann im letzten Durchgang einzubrechen.

    Chance auf eine Revanche für die vor zwei Jahren in der GFL 2 erlittenen knappen Niederlagen waren genügend vorhanden, doch immer wieder machten sich die Dukes das Leben selbst schwer. „Ich hoffe, wir haben kein Hessen-Problem haben“, meinte Offense Coordinator Frank Roser in Anspielung darauf, dass sein Team auch gegen Marburg schon ähnlich gravierende Abschlussschwächen gezeigt hatte.

    Und Haaf ergänzte: „Wenn du so viele Bälle fallen lässt, wie wir das heute getan haben, hast du gegen eine Klassemannschaft wie Frankfurt keine Chance. In der Hinsicht sind wir uns heute selbst extrem im Weg gestanden. Wir hatten in der ersten Halbzeit genügend Chancen, aber wenn man die nicht nutzt, rächt sich das am Ende.“

    Schon beim ersten Angriffszug ließ Jerome Morris völlig unbedrängt einen einfachen Ball in der Endzone fallen und vergab dadurch die Chance auf eine frühe Führung. „Bis zum Ende des dritten Viertels war das aus unserer Sicht ein Spiel der verpassten Chancen. Das hatten wir schon öfter, aber dann haben wir meist schnell ins Spiel zurückgefunden. Aber gegen einen solchen Gegner ist das nicht drin“, bilanzierte Haaf.

    Der überragende Frankfurter Quarterback Jaleel Awini leitete dann die Gästeführung durch Sean Richard ein. Obwohl die Frankfurter über die mit Abstand beste Defense der Liga verfügen, kamen die Dukes immer wieder nahe an die gegnerische Endzone heran. Doch mit dem erfolgreichen Abschluss haperte es. So war es kein Wunder, dass mit Joshua Morgan ausgerechnet ein Abwehrspieler die beiden einzigen Touchdowns für die Gastgeber erzielte. Den ersten mit einem spektakulären Hechtsprung über die Frankfurter Abwehr zum zwischenzeitlichen 7:7.

    Nachdem Awini mit einem Lauf über 70 Yards erneut für die Frankfurter Führung gesorgt hatte, war der immer vorbildlich kämpfende Ingolstädter Linebacker zum zweiten Mal erfolgreich und glich zum 14:14 aus. Doch noch vor der Pause war Silas Nacita für die Universe erfolgreich uns besorgte den 21:14-Halbzeitstand. Nach einem punktelosen dritten Viertel kamen bei den Dukes noch einmal Hoffnungen auf, als Zoran Sisak einen Field-Goal-Versuch zum 17:21 nutzte.

    Doch dann kamen die Gäste durch André Feuerherdt, Nacita und Jeremy Dixon zu drei weiteren Touchdowns, und die klare Niederlage der Dukes vor 1400 Zuschauern war besiegelt. Dass sie etwas zu hoch ausgefallen ist, bestätigte auch Frankfurts Headcoach Markus Grahn: „Für uns war es am Schluss leichter, weil die Dukes einen Rückstand aufholen wollten. Dadurch mussten sie mehr riskieren, und das haben wir dann ausgenutzt.“

    Die Trainer-Crew der Dukes war danach hauptsächlich damit beschäftigt, ihre Spieler wieder aufzubauen. „Vergesst das Ergebnis, denkt daran, dass ihr mit den Frankfurtern drei Viertel lang mitgehalten habt“, gaben sie den enttäuschten Akteuren mit auf den Weg.

    Jetzt haben die Dukes wieder zwei Wochen Zeit, bis sie zum Rückspiel bei den Saarland Hurricanes in Neunkirchen antreten müssen (29. Juli, 17 Uhr). „Die Pause wird uns sehr gut tun, weil alle heute bis an die Grenzen gegangen sind und auch einiges einstecken mussten“, hofft Haaf, dass die Spieler bis dahin die bittere Schlappe verdaut haben.

     

    Eine Bildergalerie zum Spiel befindet sich hier.