• Die Dukes auf Facebook

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    11.10.17  ·  

    Ingolstadt Dukes hat sein/ihr Titelbild aktualisiert. ... mehrweniger

    08.10.17  ·  

    Die Ingolstadt Dukes gratulieren den Schwäbisch Hall Unicorns zum Sieg im German Bowl 39 über die New Yorker Lions.
    Deutscher Meister 2017
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    Schwäbisch Hall Unicorns Deutscher Meister 2017 -...

    08.10.17  ·  

    #indukes #gfl #conquer #shockthegfl #k23l #gavrandesign ... mehrweniger

    06.10.17  ·  

  • Dukes lassen gegen die Hurricanes nichts zu

    Erster „Zu-Null-Sieg“ der Dukes in der GFL 1! Bei den Saarland Hurricanes setzten sie sich souverän mit 31:0 durch und fiebern nun dem kommenden Sonntag entgegen, wenn es bei den Marburg Mercenaries (16 Uhr) nicht nur um die Revanche für die vermeidbare 10:16-Heimniederlage geht, sondern auch um den dritten Platz in der Gruppe Süd.

    Fast sechs Minuten lang hatten die Dukes zu Beginn der Partie das Angriffsrecht, doch mehr als ein Fieldgoal durch Zoran Sisak sprang dabei nicht heraus. Erst danach ging der Ballbesitz an die Gastgeber über, die es aber gerade einmal bis zur eigenen 12-Yard-Linie brachten. Dann waren wieder die Dukes am Zuge, die nach gutem Zuspiel von Quarterback Rick Webster durch Lorenz Regler auf 9:0 erhöhen konnten.

    Die Gastgeber waren gegen die in allen Belangen überlegenen Dukes nicht zu beneiden, vor allem Quarterback Marcus Richardson musste einiges einstecken. Nachdem sich der etatmäßige Spielmacher Alex Haupert nach gerade überstandener Verletzung im Länderspiel gegen die USA erneut verletzte und nun bis zum Saisonende mit einem Kreuzbandriss ausfällt, ließ sich Richardson zu einem Comeback überreden, das für ihn sicherlich recht schmerzhaft verlief. Denn ein ums andere Mal wurde er von der erneut souverän agierenden Defense der Dukes gesackt.

    So kamen die Saarländer fast nie in Reichweite der Ingolstädter Endzone. Einzig ein – allerdings misslungener – Fieldgoal-Versuch von Philip Gabel stand da zu Buche. Ganz anders die Dukes, die ihren Vorsprung kontinuierlich ausbauen konnten und nach und nach immer mehr Back Ups zu Einsatzzeiten verhalfen. „Heute durfte jeder mal spielen, im letzten Viertel haben wir das Ergebnis nur noch verwaltet“, war Headcoach Eugen Haaf am Vorabend seines 51. Geburtstages überaus zufrieden.

    Im zweiten Viertel schraubten Daniel Balazovic und Richard Samuel das Resultat auf 22:0, womit die Weichen auf Sieg bereits gestellt waren. Keith Hilson löste nun den angeschlagenen Rick Webster als Quarterback ab und überzeugte dabei nach kurzer Anlaufzeit. „Er hatte nach seiner Verletzung ja nur eine Trainingseinheit mit der Mannschaft, um als Quarterback die Spielzüge einzustudieren. Und dafür hat er seine Sache sehr gut gemacht“, lobte Haaf.

    Noch mehr freute er sich über den Einstand von Luca Daumenlang als Offense Koordinator. Der erst 22-Jährige stand nach dem Wechsel von Frank Roser in die USA erstmals in verantwortlicher Position am Spielfeldrand und hat dabei seinen Headcoach voll überzeugt: „Er hat gezockt wie ein alter Hase, geradeso als hätte er nie was anderes gemacht. Er hat nahtlos da angeknüpft, wo Franky aufgehört hat.“

    Nach der Pause nahmen die Dukes clever die Zeit von der Uhr, gingen kein großes Risiko mehr ein, bauten den Vorsprung durch ein Fieldgoal von Sisak und einen Touchdwon von Kenny Telfair auf 31:0 aus. Dieser zeigte sein bestes Spiel nach seiner Rückkehr aus Schwäbisch Hall und wurde nach feinem Zuspiel von Hilson mit seinem ersten Touchdown in dieser Saison belohnt wurde. „Ich bin froh, dass ich endlich mal ein paar Punkte gemacht habe. Ich war heute mehrfach nah dran, wurde aber immer im letzten Moment gestoppt. Aber ich war mir sicher: heute kriege ich noch einen.“

    Die mitgereisten rund 50 Dukes-Fans unter den 1011 Zuschauern im Neunkirchener Ellenfeld-Stadion feierten die Spieler noch lange nach Spielschluss. Doch jetzt gilt das Augenmerk dem nächsten Spiel am kommenden Sonntag in Marburg, wenn möglicherweise die Vorentscheidung im Kampf um den dritten Platz fällt. „Das wird eine ganz enge Kiste, aber ich bin guter Dinge, dass wir das schaffen können“, gibt sich Defense Koordinator Mike Wittmann vorsichtig optimistisch. Die Niederlage der Marburger in München will er nicht überbewerten: „Da hatten die Mercenaries bis auf ihren Quarterback keinen der US-Importspieler dabei. Sie sind deutlich stärker, als man nach dieser Partie annehmen könnte.“