• Die Dukes auf Facebook

    Frankfurt lässt den Dukes keine Chance.

    Endstand:
    Frankfurt Universe 48
    Ingolstadt Dukes 3
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    20.08.17  ·  

    Die letzten Vorbereitungen laufen im Stadion.
    Frankfurt Universe : Ingolstadt Dukes
    Kickoff 15:00 Uhr
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    20.08.17  ·  

    Ingolstadt Dukes hat seine/ihre Veranstaltung geteilt. ... mehrweniger

    Ingolstadt Dukes vs. Stuttgart Scorpions

    August 26, 2017, 4:30pm - August 26, 2017, 11:00pm

    Im letzten regulären Heimspiel wollen sich die Du...

    14.08.17  ·  

    Ingolstadt Dukes hat sein/ihr Titelbild aktualisiert. ... mehrweniger

    14.08.17  ·  

  • Aus der Traum vom dritten Platz

    So hatten sich die Dukes das nicht vorgestellt! Statt bei den Marburg Mercenaries Revanche zu nehmen für die unnötige 10:16-Heimniederlage aus der Vorrunde gingen sie in Hessen noch deutlicher unter. 22:40 hieß es nach einer äußerst schwachen Leistung am Ende – Platz drei in der Gruppe Süd der GFL 1 ist inzwischen kaum noch zu erreichen. Eher müssen die Herzöge jetzt um den Einzug in die Play-offs bangen, denn angesichts der inzwischen sehr dünnen Personaldecke könnten in den noch ausstehenden vier Begegnungen die sechs Punkte Vorsprung auf die aufstrebenden Allgäu Comets nicht reichen.

    Auch die Trainer sehen die Entwicklung mit Besorgnis. „Ich bin nur froh, dass wir so gut in die Saison gestartet sind, sonst wären wir jetzt wohl gewaltig unter Druck“, zeigte sich Headcoach Eugen Haaf enttäuscht über den Auftritt seiner Truppe in Marburg. Da war kaum Gegenwehr zu erkennen, immer wieder patzten Spieler, von denen man es nicht gewohnt ist. Nur einen Spieler hob er dieses Mal besonders hervor: „Ich habe großen Respekt von Joshua Morgan, der trotz massiver Probleme am Knie nie aufgibt, die Mannschaft immer wieder motiviert und uns damit nach vorne trägt.“

    Und dann macht er klar:„Es hat sich wieder gezeigt, dass unser Kader einfach zu dünn ist. Jetzt fehlen uns gegenüber dem Saisonauftakt bereits 16 Spieler. Da müssen wir der Knochenmühle GFL Tribut zollen.“. Und am Samstag hat sich die Verletztenliste weiter verlängert. Jan Hochschild schied mit Verdacht auf eine Schultereckgelenksprengung aus, bei Alex Weißbeck, der nach langer Verletzungspause erst seit wenigen Wochen wieder dabei ist, besteht Verdacht auf einen Kreuzbandriss.

    Immerhin gibt es in der Offensive einen kleinen Lichtblick, denn Haaf hatte den ehemaligen Wide Receiver Timo Benschuh kurzfristig überredet einzuspringen und die Personalnot ein wenig zu mindern. Der ehemalige Nürnberger, der vor der Saison zusammen mit Kenny Telfair zu den Schwäbisch Hall Unicorns gewechselt war und bald wieder kündigte, weil er sich dort auch nicht wohlfühlte, hatte für sich diese Saison bereits abgehakt und wollte erst im nächsten Jahr wieder einsteigen. „So habe ich mir mein Comeback sicher nicht vorgestellt. Jetzt habe ich nach länger Zeit mal wieder ein Spiel verloren“, meinte er im Hinblick darauf, dass er mit den Dukes 2016 eine „perfect season“ hingelegt hatte. „Heute hatten wir überall Probleme, aber so ist das, wenn dir langsam die Spieler ausgehen. So brauchen wir jedenfalls am kommenden Samstag gegen Schwäbisch Hall nicht aufzutreten“, fügte Benschuh kritisch an.

    Nur kurz nach Spielbeginn lagen die Dukes, nachdem die Defense den Quarterback der Platzherren in deren Endzone getackelt hatte und wenig später Lorenz Regler ein Touchdown gelungen war, mit 9:3 in Führung. Doch schon beim nächsten Angriff wurde ihnen diese wieder entrissen, weil Andreus Lindley, den die Dukes ebenso wie Robert Johnson nie in den Griff bekamen, unbehindert in die Endzone laufen konnte.

    Von da ab liefen die Dukes immer einem Rückstand hinterher. Nur das dritte Viertel konnten sie dank zweier Touchdowns durch Richard Samuel zu ihren Gunsten entscheiden. Da hieß es dann 24:22, und noch hatten die Dukes die Hoffnung, das Spiel noch drehen zu können. Doch wie schon gegen Frankfurt, als das letzte Viertel mit 3:21 verloren ging, brachen die Dukes auch in Marburg kräftemäßig ein und die Mercenaries schraubten den Endstand auf 40:22.

    Defense-Koordinator Mike Wittmann sah den Hauptgrund für die Pleite in der Tatsache, dass eigentlich alle Spieler an diesem Tag neben sich standen. „Es waren immer nur kleine Fehler, die wir gemacht haben. Und immer wenn wir gerade einen abgestellt hatten, hat ein anderer Spieler gepatzt. Wenn so viele Schlüsselspieler fehlen, macht sich das irgendwann bemerkbar. Heute hat man gesehen, dass wir auf dem Zahnfleisch daherkommen.“

    „Jetzt müssen wir schauen, dass wir wenigstens den vierten Platz noch halten“, zeigt sich Wittmann angesichts der Tatsache, dass die Allgäu Comets bis auf sechs Punkte herangekommen sind, besorgt. Denn so ausgebrannt, wie sich die Dukes am Samstag präsentiert haben, kann es noch einmal eng werden.