• Die Dukes auf Facebook

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  • Starke Teamleistung trotz Niederlage

    Die Leistung hat – von einem schwachen ersten Quarter abgesehen – gestimmt, zur großen Überraschung hat es für die Dukes aber nicht gereicht. Die mit nur 33 Spielern angereisten Herzöge hielten bei den Frankfurt Universe die Begegnung bis Mitte des letzten Quarters offen, mussten am Ende aber dem Top-Favoriten mit einem 24:14 die Punkte überlassen.

    Zunächst sah es nach einer deutlichen Packung für die Ingolstädter aus, die kein einziges First Down schafften und auch nur selten in die Nähe der Mittellinie kamen. Als Frankfurts Quarterback Andrew Elffers einen Pass auf David Giron brachte, besorgte dieser Mitte des ersten Durchgangs das 6:0. Knapp zwei Minuten vor Ende des ersten Viertels erhöhte Andreas Betza auf 12:0. Das Spiel schien den erwarteten Verlauf zu nehmen, zumal auch noch ein Safety für die Hessen dazu kam, als Cedric Udegbe Quarterback Nelson Hughes in der eigenen Endzone zu Boden bringen konnte und damit das 14:0 erzielte.

    Doch jetzt zeigten die Dukes Charakter und fighteten erbittert zurück. Anthony Mella verkürzte auf 7:14, als er ungehindert einen weiten Pass von Quarterback Nelson Hughes aufnahm und von drei Mann verfolgt bis in die Endzone lief. Die Frankfurter schienen von dem jetzt ganz anderen Auftreten ihres Gegners beeindruckt und brachten in der Folge nicht mehr so viel zustande. Auch weil die Defense der Dukes um den erneut überragenden Abwehrchef Patrick Engelhardt wenig zuließ.

    Allerdings unterlief den Gäste zu Beginn des dritten Quarters der nächste Safety, weil dieses Mal Kevin Maier den Ingolstädter Quarterback in der Endzone zu Fall bringen konnte. Auch dieses erneute Missgeschick warf die Dukes nicht aus der Bahn und sie kamen auf 14:16 heran, weil sie die Frankfurter mit einem raffinierten Trickspielzug übertölpelten. Lorenz Regler nahm es Zuspiel nicht an, sondern lenkte den Ball direkt zu Ruben de Ruyter weiter, der dadurch freie Bahn in die Endzone hatte. Die nur 1500 Frankfurter Fans in der PSD-Bank–Arena staunten nicht schlecht und mussten plötzlich noch einmal um den Erfolg der “Men in Purple“ bangen.

    Jetzt aber rafften sich die Frankfurter noch einmal auf und erhöhten durch Giron auf 22:14 – ein Rückstand, der bei der verbleibenden Spielzeit immer noch aufzuholen war, doch dann machte der dritte Safety zum 24:14-Endstand alle Hoffnungen der Ingolstädter zunichte. In dieser Phase machte sich dann auch der kleine Kader bemerkbar, jetzt ließen die Kräfte doch ein wenig nach.

    „Gerade die Defense stand heute sehr viel auf dem Feld, und wenn du dann noch so wenig Leute hast, lässt einfach irgendwann die Kraft nach. Aber wichtig ist, dass die Moral im Team jetzt wieder ganz oben ist. In Anbetracht der Tatsache, dass wir mit einem Rumpfkader antreten mussten, war das meiner Meinung nach heute die beste Vorstellung der ganzen Saison“, schwärmte Defense Coordinator Max Macek. Und auch Mike Wittmann hatte ein dickes Lob für das Team: „Wie die Mannschaft nach dem schwachen ersten Quarter gekämpft hat, das verdient allen Respekt. Es hat mich besonders beeindruckt, dass sich niemand vom schwachen Beginn beeinflussen ließ und dass es innerhalb der Mannschaft keine Schuldzuweisungen gab. Im Gegenteil, danach hat jeder bis zum Schluss alles gegeben.“

    Nun gilt es, am kommenden Sonntag in Marburg mit der gleichen Einstellung ins Spiel zu gehen, dann könnte die Negativserie gegen die Nordhessen endlich zu Ende gehen.