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    14.11.18  ·  

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    12.11.18  ·  

  • Noch ein Kracher aus den Staaten

    Nach Michael Taylor konnten die Dukes nun den nächsten Kracher aus den Staaten verpflichten. Fred Payne wird ebenfalls die Defensive der Herzöge verstärken und dürfte jetzt schon dazu beitragen, dass die Fans die bevorstehende dritte Saison in der GFL 1 kaum erwarten können.

    Geboren und aufgewachsen ist Payne in Gainesville/Georgia, wo er an der Highschool schon durch 360 Tackles und 14 Interceptions auf sich aufmerksam machen konnte. Noch weitaus imposanter waren in dieser Zeit aber seine 90 Kick-Off Return Touchdowns. Dazu kamen in der Offense noch 4 Touchdowns bei 5 Passfängen für 296 Yards.

    Vier Mal wurde er als „Varsity Letter“-Gewinner ausgezeichnet. Auch an der Western Carolina University zählte er stets zu den Stützen des Teams, was 241 Tackles und vier Interceptions in 45 Spielen unterstreichen.

    Seit 2016 kam er bei den Senioren zum Einsatz, wobei er es in zehn Begegnungen für die Western Carolina Catamounts zu 87 Tackles in der Division I der Football Championship Subdivision brachte.

    Anfang Dezember machte der führende Tackler der Catamounts seinen Abschluss in Finanzwissenschaften. „Ich war froh, dass ich mit der Schule fertig war, weil ich mich einfach auf den Football konzentrieren konnte“, sagte Payne. Anfang des Jahres wurde er von den NFL-Scouts zu einem Pro-Day an der Appalachian State University in Boone/NC eingeladen. „Ich glaube, ich habe die Trainer beeindruckt und ihnen gezeigt, wonach sie gesucht haben“, gab sich Payne zuversichtlich. Mit Scouts der Detroit Lions und der San Francisco 49ers gab es vielversprechende Gespräche, zu einer Verpflichtung kam es jedoch nicht.

    Weil neben dem Sport auch das Reisen für ihn wichtig ist, will er jetzt sein Glück in der GFL versuchen – für die Dukes sicherlich ein Glücksfall. Ein großes Risiko geht Payne nicht ein, wie er unterstreicht: „Ich war schon einmal in Europa und hatte eine sehr schöne Zeit. Ich habe eine Menge großartiger Leute kennen gelernt und mich auch viel mit ihrer Kultur und Geschichte beschäftigt.“

    In seiner Heimatstadt arbeitete er ehrenamtlich bei örtlichen Grundschulen und dem Boys & Girls Club. „Ich liebe es, mit Kindern aller Herkunft zu arbeiten und ihnen zu helfen, eine Zukunft aufzubauen“, schildert er und macht auch deutlich, dass seine Familie für ihn sehr wichtig ist. „Die Familie bedeutet mir alles, sie hat mich immer unterstützt. Mein Leben war nicht immer einfach, aber ich bin dankbar für jede Erfahrung,“ blickt er zurück. Und er gibt sich sehr bescheiden: „Ich habe gelernt, mit dem zufrieden zu sein, was ich habe.“ Doch wenn es ums Sportliche geht, legt er die Bescheidenheit ab: „Ich wollte schon immer einer der besten Defensive Backs werden. Die ersten Schritte dazu habe ich inzwischen geschafft.“

    Nun, dann hoffen wir, dass er die nächsten Stufen zu seinem Ziel in Ingolstadt nehmen kann und sagen: „Welcome, Fred.“