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    12.11.17  ·  

  • Historie der Ingolstadt Dukes

    Gründung

    Die Ingolstadt Dukes wurden am 08.10.2007 in der Vereinsgaststätte des TV 1861 Ingolstadt gegründet. Die Gründungsmitglieder waren:

    Dasch Peter, Haaf Eugen, Gmeiner Markus, Dasch Jutta, Schwertfirm Robert, Zimmermann Ralf, Biebl Stefan und Biebl Bettina

    Der Aufstieg der Dukes

    Die Dukes starteten 2008 in ihre erste American Football Saison und Man begann in der Aufbauliga, der untersten Liga des American Football Verbandes Bayern. Gleich im ersten Jahr stieg die Mannschaft von Coach Eugen Haaf in die Landesliga auf. Die Gegner in der Aufbauliga A waren:

    Nürnberg Rams
    Ansbach Grizzlies
    Landsberg Express

    Landesliga 2009

    Da leider einige Mannschaften kurz vor Saisonbeginn zurückgezogen wurden, traten in der Landesliga 2009 nur 3 Mannschaften an. Dieses waren neben den Dukes die Augsburg Raptors und der Landsberg Express. Aufgrund dieser Umstände wurde eine Doppelrunde um die Landsligameisterschaft ausgespielt, welche die Dukes mit einer „Perfect Saison“ für sich entscheiden konnten.

    Verbandsliga 2010

    2010 fand eine Umstrukturierung der AFVBY Ligen statt. So wurde eine Verbandsliga zwischen der Bayernliga und der Landesliga eingeführt. Die neue Verbandsliga wurde in 2 Gruppen geteilt, eine Süd und eine Nord Gruppe. Die Dukes wurden der Südgruppe mit den Augsburg Raptors, Kümmersbruck Red Devils, Landsberg Express und den Rosenheim Rebels zugeteilt. Um den Meister in der Verbandsliga zu ermitteln wurden erst Mals Play Offs eingeführt, mit dem Modus 1. Süd – 2. Nord, 1. Nord – 2. Süd! Die Sieger der jeweiligen Partien traten dann im Finale um die Meisterschaft gegeneinander an.

    Nachdem die Dukes die reguläre Runde souverän als Erster beendeten ging es im Halbfinale gegen die Bamberg Bears. Nicht nur die erste Play Off Teilnahme war neu für die Dukes, sonder auch der lang ersehnte Umzug nach Ingolstadt. So durfte man dieses Halbfinale im Stadion des MTV Ingolstadt austragen. Rund 500 Zuschauer sahen bei strömenden Regen einen 34:6 Erfolg ihrer Herzöge auf der heimischen Schanz und somit den Einzug ins Finale um die Verbandsliga-Meisterschaft.

    Das Finale fand dann am 1. August 2010 im Stadion des TV 1861 Ingolstadt statt. Gegner waren die Franken Timberwolves vor ca 700 Zuschauern bei bestem Sommerwetter. Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung setzte man sich am Ende doch klar 37:7 durch und feierte die verdiente Verbandsliga-Meisterschaft und somit den Aufstieg in die Bayernliga.

    Bayernliga 2011

    Auch 2011 konnten die Dukes ihren ihren Weg nach oben fortsetzen. Die Heimspiele der Dukes fanden nun Alle in Ingolstadt statt. Durch die gute Zusammenarbeit mit dem Sportamt Ingolstadt und dem TV 1861 Ingolstadt konnte man die meisten Spiele im Stadion des TV austragen. Sportlich gesehen waren die Dukes auch in der Bayernliga das Maß aller Dinge. So dominierte man von Beginn an die Liga setzte sich schnell auf dem 1. Platz fest. Lediglich die Straubing Spiders konnten der Mannschaft von Coach Haaf etwas dagegen setzen und hielt den Ausgang der Meisterschaft bis zum Schluss spannend. Doch nicht nur sportlich tat sich einiges, sonder auch in der Organisation der Ingolstädter veränderte sich etliches. So wurde eine neue Vorstandschaft um den neuen Präsidenten Markus Dietrich herum gewählt und die Strukturen für die Zukunft grundlegend verändert.
    Durch den stetigen Aufwärtstrend und die steigenden Zuschauerzahlen war es nun endlichen möglich das entscheidende Spiel um die Meisterschaft der Bayernliga gegen die Königsbrunn Ants im großen ESV-Stadion Samstags Abends unter Flutlicht aus zu tragen. Vor ca 1500 Zuschauern gewannen die Dukes 21:9 gegen eine starke Ants Mannschaft und holten sich somit die Bayernliga-Meisterschaft 2011 und den Aufstieg in die Regionalliga.

    Nach all diesen Erfolgen wurde gegen Ende des Jahres der endgültige Umzug nach Ingolstadt Perfekt gemacht. Die Dukes verließen ihren bisherigen Hauptverein die MBB SG Manching und wechselten zum TV 1861 Ingolstadt. Jedoch nicht nur der Hauptverein änderte sich, die Dukes wurden auch größer. So werden 2012 gleich 3 Mannschaften am Punktspielbetrieb teilnehmen. Die 1. Mannschaft in der Regionalliga Süd, wo sie Ihre Heimspiele nun dauerhaft im ESV-Stadion austragen wird, eine neue 2. Mannschaft, die in der Aufbauliga startet und die ihre Heimspiele zusammen mit der neuen Jugendmannschaft im TV 1861-Stadion bestreitet. Ebenso neu bei den Dukes ist nun eine Cheerleading Gruppe die natürlich beim American Football unersetzlich dazu gehören.

    Regionalliga Süd 2012

    Nach vier Aufstiegen in Folge glaubten Viele bei den Dukes, dass der Siegeszug auch in der Regionalliga anhalten würde. Doch weit gefehlt – schon bald wurde klar, dass es mit dem erhofften Aufstieg in die 2. Bundesliga vorerst nichts werden würde. Von Anfang an lief alles gegen die Dukes, schon die ersten beiden Spiele gingen verloren, dann erlitt auch noch Quarterback Travis Harvey einen Schlüsselbeinbruch. Das Verletzungspech zog sich dann wie ein roter Faden durch die Saison, und am Ende konnten die Dukes, die sich zum Jahresbeginn dem TV 1861 angeschlossen hatten, froh sein, wenigstens noch den dritten Platz erreicht zu haben. Doch Headcoach Eugen Haaf gab sich trotzdem kämpferisch: „Ingolstadt gehört in die 2. Liga. Es muss unser Ziel sein, uns dorthin hochzukämpfen.“

    Regionalliga Süd 2013

    Insgeheim hatten die Dukes dann in diesem Jahr mit dem Aufstieg gerechnet, doch dann kam eine Saison mit so vielen Niederschlagen, dass manches Team daran zerbrochen wäre. Nicht so die Dukes, die sogar gestärkt aus dieser Seuchen-Saison hervorgegangen sind und damit schon den Grundstein zum Durchmarsch in der Saison 2014 gelegt haben. Mit Quarterback Trevor Eggleston, Andrew Blakley und Jordan Barta war die Qualität der Importspieler noch einmal deutlich gesteigert worden. Ein 50:14 gegen Regensburg, ein 35:6 gegen Feldkirchen und ein 27:0 gegen Fürstenfeldbruck, gegen das man im Jahr zuvor noch chancenlos war, weckten schon bald die Aufstiegshoffnungen. Doch dann kam ein erster Rückschlag, von dem sich die Mannschaft nie mehr richtig erholte. Im Spiel gegen Straubing wurden gleich sechs Touchdowns – warum auch immer – nicht anerkannt, die Partie ging mit 25:27 verloren. Und im Rückspiel zwei Wochen später verloren die Dukes erneut, dieses Mal nit 17:20. Beide Male gelang den Niederbayern der letzte Touchdown erst mit dem letzten Angriff. Es folgen standesgemäße Siege gegen Feldkirchen (53:0), Fürstenfeldbruck (22:7) und Regensburg (62:12), sowie ein 40:14 bzw. 35:14 gegen die München Rangers. Am Ende bedeutete das Platz zwei und zwei Relegationsspiele gegen die Holzgerlingen Twister. Weil Trevor Eggleston wegen seines Studiums wieder zurück in die USA musste, stand Gary Lautenschlager als Aushilfs-Quarterback parat. Doch der erlitt wenige Tage vor dem ersten Play-off-Spiel bei einem Roller-Unfall eine Fußverletzung und konnte nicht spielen. Im Hinspiel schied dann auch noch Dominique Kandolo nach wenigen Minuten verletzt aus. Bei all dem Schlamassel war es schon ein Erfolg, dass die Dukes zumindest ein 6:6 erreichten. Für das Rückspiel schafften sie es dann, Eggleston kurzfristig einzufliegen. Das schien sich dann auch auszuzahlen, wenige Minuten vor Schluss führten die Dukes mit 23:10. Der Aufstieg schien greifbar nahe. Doch irgendwie schafften die Twister noch zwei Touchdowns und führten plötzlich mit 24:23. In der Schlusssekunde bekamen die Dukes noch einmal die Chance, das Spiel doch noch zu drehen. Denn aus etwas mehr als 20 Yards hatten sie einen Versuch zu einem Fieldgoal – doch der Ball flog um Zentimeter am Gestänge vorbei. Aus der Traum, am Ende flossen Tränen.

    Regionalliga Süd 2014

    2014 gab es einen Wechsel im Präsidium. Frau Wendelspies und Frau Ritter übernehmen die Führung der Ingolstadt Dukes. Unter anderem konnten wir Mike Wittmann als Defensecoach gewinnen der neuen Schwung in das Team von Eugen Haaf bringt. In dieser Saison ließen die Dukes all den Frust über den so unglücklich verpassten Aufstieg raus und demütigten einen Gegner nach dem anderen. Am Ende stand eine „perfect saison“ zu Buche, die Dukes zogen triumphal in die GFL2 ein. Mit Pat Carey als Quarterback, sowie Jonathan Major, dem überragenden Receiver George Robinson und Matthew Shinn konnte das Team noch einmal deutlich verbessert werden. Das musste Vorjahresmeister Straubing schon im ersten Spiel erkennen. Die Dukes fegten die Niederbayern mit 54:20 vom Platz und gewannen auch die nächste Partie gegen Feldkirchen mit 49:27. Kurzfristig kamen Erinnerungen an das Vorjahr auf als Shinn in diesem Spiel vorzeitig mit dem Abriss der Patellasehne raus musste, womit die Saison für ihn auch schon beendet war. Gegen München taten sich die Dukes etwas schwerer, gewannen aber mit 19:9 bzw. 14:13. Die übrigen Gegner wurden so eindeutig beherrscht, dass die Trainer viel experimentieren und auch den Backups immer wieder Einsatzzeiten zugestehen konnten. Drei Spieltage vor Schluss hatten sich die Dukes die Meisterschaft bereits gesichert durch einen 28:21-Sieg in Fürstenfeldbruck, wo sie wegen zahlreicher Verletzter auf neun Stammspieler verzichten mussten. In der Relegation ging es dann gegen die Langen Knights. Nach dem 42:25-Auswärtssieg herrschte noch immer große Anspannung, doch vor rund 2500 Zuschauern feierten die Dukes dann im ESV-Stadion eine rauschende Aufstiegsparty. Denn das zweite Spiel gewannen sie in beeindruckender Weise mit 53:7, womit sie mehr als deutlich gemacht haben, dass sie zu Recht aufgestiegen sind. Eine rasante Entwicklung hatte ihren vorläufigen Höhepunkt erfahren.

    GFL2 Süd 2015

    Die Dukes können auf eine ausgesprochen erfolgreiche Saison in der GFL2 zurückblicken. Als Aufsteiger, der von vielen Experten vor Saisonbeginn zum Kreis der Abstiegskandidaten gezählt wurde, überzeugte die Mannschaft vom ersten Spieltag an und musste sich am Ende nur den Frankfurt Universe beugen. Die Hessen, die aufgrund der finanziellen Voraussetzungen von Beginn an klar der Topfavorit in der Liga waren, konnten sich in den beiden Begegnungen gegen die Dukes zwar zweimal knapp durchsetzen. Doch beide Male war unser Team ein gleichwertiger Gegner, was auch von den Frankfurtern mit großer Hochachtung zur Kenntnis genommen wurde.

    Schon die ersten drei Spieltage machten deutlich, dass die Herzöge wohl kaum etwas mit dem Abstieg zu tun haben würden. Alle drei Begegnungen wurden nämlich “zu Null“ gewonnen, womit die Konkurrenz schnell mehr als gewarnt war. Die Zweitliga-Premiere feierten die TV-Footballer mit einem überragenden 52:0-Sieg beim Mitaufsteiger München Rangers, gegen die die Dukes in der vergangenen Meistersaison in der Regionalliga Süd trotz zweier Siege noch große Probleme hatten. Die Partie machte deutlich, dass inzwischen Welten zwischen den beiden Kontrahenten lagen.

    Dennoch wusste von unseren Verantwortlichen noch niemand so genau, wie dieser Sieg einzuordnen war. Deshalb war man auf die zweite Begegnung bei den Holzgerlingen Twister gespannt, die vor zwei Jahren den Dukes den Aufstieg in die 2. Liga vermasselt hatten. Doch auch dieser Gegner wurde von unserem Team regelrecht zerlegt, 47:0 hieß es am Ende für die Dukes.

    Damit war das Interesse der Fans vor dem ersten Heimspiel geweckt. Rund 2500 Zuschauer pilgerten zur Heimspiel-Premiere ins ESV-Stadion, wo sie mit 28:0 den dritten Sieg mit einer „weißen Weste“ erlebten. Und schon da zeigte sich, dass die Ansprüche bei den Dukes inzwischen deutlich gestiegen waren. Spieler und Trainer gaben sich nach der Partie durchaus selbstkritisch und bemängelten die zu geringe Punkteausbeute.

    Die ließ dann auch im vierten Saisonspiel zu wünschen übrig und prompt gab es gegen den Vorjahresmeister Kirchdorf Wildcats mit 7:10 die erste Niederlage. Headcoach Eugen Haaf hatte schon vor Spielbeginn schwarz gesehen, denn der strömende Regen kam eher den Gastgebern entgegen, die bevorzugt aufs Laufspiel setzen und deshalb durch den Regen nicht so stark beeinträchtigt waren wie die Dukes, die durch die rutschigen Bälle bei ihren weiten Pässen oft schlecht aussahen. So ging eine stolze Serie für die Dukes zu Ende, die nach 608 Tagen mal wieder eine Niederlage einstecken mussten. Wobei auch der Ausfall von Top-Scorer George Robinson, der gegen Wiesbaden früh verletzt raus musste, ins Gewicht fiel.

    Der eifrigste Punktesammler der vergangenen Saison fehlte auch in den nächsten Spielen und hinterließ eine nur schwer zu stopfende Lücke. Einen zwischenzeitlichen Comeback-Versuch musste der US-Boy vorzeitig abbrechen, weil seine Bänderverletzung doch schwerer war als zunächst befürchtet. Ähnlich erging es auch Sebastian Fürbacher, der in der vergangenen Saison für viel Furore gesorgt hatte, den eine schwere Verletzung auch für fast die gesamte Saison lahmlegte.

    Dennoch fanden die Dukes schnell in die Erfolgsspur zurück und fertigten die Darmstadt Diamonds mit 41:6 ab, wobei nach einer frühen 41:0-Führung ein noch klarerer Sieg verpasst wurde, weil in der Schlussphase nur noch die Spieler aus dem zweiten Glied zum Einsatz kamen. Eine Woche später traten die Dukes dann in Darmstadt zum Rückspiel gegen den gleichen Gegner an. Mit 37:9 fiel der Sieg dabei ähnlich deutlich aus. Auch das nächste Spiel bei den Wiesbaden Phantoms gewannen die Dukes mit 37:15, womit sie weiter die Tabellenführung behaupteten. Doch dieses Mal gab es heftige Kritik von den Verantwortlichen, weil das Team in der ersten Halbzeit allzu sorglos und überheblich agierte. Erst eine Standpauke zur Pause rüttelte die Spieler wach, die danach die Zügel wieder deutlich anzogen und am Ende sicher gewannen.

    Danach stand die Revanche gegen Kirchdorf auf dem Plan, und dabei erlebten die Zuschauer im MTV-Stadion, wohin die Partie verlegt werden musste, weil der Rasen im ESV-Stadion erneuert wurde, einen an Dramatik kaum zu überbietenden Krimi, den unser Team in letzter Sekunde mit 21:20 für sich entschied. Nach einer dreiwöchigen Pause standen die beiden Spiele gegen die Nürnberg Rams auf dem Plan, gegen die man sich für die entscheidenden Spiele gegen Frankfurt „einschießen“ wollte. Einem 41:14 in Franken folgte ein 38:14-Heimsieg, wobei vor allem im ersten der beiden Spiele das Comeback von Robinson Anlass zur Freude gab.

    Danach lieferten wir den Frankfurtern zweimal ein Duell auf Augenhöhe, auch wenn wir zweimal knapp das Nachsehen hatten. Vor der Rekordkulisse von knapp 3000 Zuschauern verlor das TV-Team den ersten Vergleich im ESV-Stadion mit 34:45. Und auch das zweite Duell entschieden die Hessen trotz einer tollen Aufholjagd der Dukes am Ende knapp mit 20:17 für sich. Beide Spiele waren eine Werbung für den Footballsport und selbst Gästetrainer Thomas Kösling, der immerhin als Spieler schon in der AFL Europe gespielt hat, zollte beiden Teams ein dickes Lob: „Das waren mit die besten Spiele, die ich in meiner nicht gerade kurzen Zeit als Spieler und Coach erlebt habe.“ Damit war klar, dass die Universe Meister waren, was die mehr als 7000 Fans, die trotz heftiger Regenfälle schon Stunden vor Spielbeginn ins Frankfurter Volksbank-Stadion gekommen waren und für eine tolle Stimmung gesorgt hatten, lautstark feierten.

    Für die Dukes galt es in den restlichen Spielen den zweiten Platz zu behaupten, was durch die Siege gegen Holzgerlingen (42:9) und München (34:20) auch gelang. So hatten die Spieler um den überragenden Quarterback Rick Webster allen Grund zur Freude und auch die Tatsache, dass man die beste Abwehr der Liga stellen konnte, hat das Selbstvertrauen weiter gestärkt.

    GFL2 Süd 2016

    Nach dem knapp verpassten Aufstieg im Jahr 2015 setzten die Dukes in diesem Jahr zu einem einzigartigen Siegeszug an, der nach einer „perfect season“ mit dem verdienten Aufstieg in die GFL1 endete. Damit sind die Dukes nur neun Jahre nach ihrer Gründung in der höchsten Klasse angekommen.

    Der Start in die GFL2 gestaltete sich ausgesprochen unglücklich, war der Mannschaftsbus doch bei der Anreise nach Wiesbaden in einen Unfall verwickelt, so dass das Team erst kurz vor dem offiziellen Spielbeginn eintraf. Dieser wurde deshalb um fast eine Stunde verschoben, eine vernünftige Vorbereitung auf die Partie war da nicht mehr möglich. Doch kaum hatte das Spiel begonnen, zerstreuten die Dukes alle Bedenken und wirbelten die Gastgeber gehörig durcheinander. Schon zur Pause führten sie mit 21:0, am Ende hieß es 32:7.

    Der Heimspiel-Auftakt gegen die Gießen Golden Dragons brachte nach einer mäßigen ersten Halbzeit doch noch einen ungefährdeten 42:17-Sieg. Die nächste Begegnung gegen die Nürnberg Rams besaß eine besondere Bedeutung, weil sich vor der Saison allein elf Spieler der Mittelfranken den Dukes angeschlossen hatten. So kam es zu einer Partie unter Freunden, bei denen die Freundschaft verständlicherweise für 48 Minuten ruhte. Die Dukes lieferten dabei ein wahres Feuerwerk ab und siegten 55:12.

    Es folgten Siege gegen Bundesliga-Absteiger Franken Knights (46:35) und Aufsteiger Ravensburg Razorbacks (63:0). Die Dukes waren gerüstet für das folgende Spitzenspiel bei den Kirchdorf Wildcats. Die Niederbayern, die sich im Vorfeld noch recht siegessicher gezeigt hatten, wurden regelrecht überrollt und lagen zwei Minuten vor Schluss 6:28 zurück. Aufgrund eines aufziehenden Gewitters, das aber erst nach mehr als 15 Minuten über dem Stadion niederging, drängten sie auf einen Spielabbruch. Schließlich gaben die Schiedsrichter nach und das Spiel wurde sehr zum Ärger der Ingolstädter neu angesetzt.

    Das bekamen die nächsten Gegner zu spüren: Gießen wurde dieses Mal mit 42:3 weggefegt, die München Rangers wurden mit 37:13 bezwungen. Eine Woche später sollten die Hauptstädter zum Rückspiel im ESV-Stadion antreten, doch aufgrund des Attentats am Vortag in München, sagten die Rangers die Partie ab. Später wurde das Spiel am Grünen Tisch mit einem 20:0-Sieg der Dukes gewertet.

    Und dann ging es noch einmal gegen die Kirchdorf Wildcats, die jetzt ihre Chance nutzen wollten. Die Dukes gaben ihre Antwort auf den Spielabbruch im Hinspiel auf ihre Weise und erteilten den frustrierten Niederbayern mit einem 41:18 ein zweites Mal eine Lektion. Danach wurden die Nürnberg Rams mit 32:6 bezwungen und weil gleichzeitig die Kirchdorfer gegen Wiesbaden eine weitere Niederlage kassierten, war den Dukes die Meisterschaft kaum noch zu nehmen war. Gegen Wiesbaden gewannen sie 28:21, bei den Franken Knights mit 58:13 – womit der Titelgewinn endgültig feststand – und gegen Ravensburg mit 49:24. Das Wiederholungsspiel in Kirchdorf war damit absolut überflüssig, was auch die Niederbayern einsahen und die Partie absagten. So wurde das Spiel mit 20:0 für die Dukes gewertet – mit 28:0 Punkten und 564:169 Touchdownpunkten hatte sie eine „perfect season“ abgeliefert.

    Die Krönung sollte nun in den beiden Spielen gegen den Bundesliga-Tabellenletzten Rhein Neckar Bandits erfolgen. Die Dukes siegten schon in Mannheim mit 41:6 und demütigten den Gegner vor fast 3000 begeisterten Zuschauern mit einem 60:0-Heimsieg endgültig. Das große Ziel war erreicht, die Dukes spielen 2017 erstklassig. Auch die Stadt Ingolstadt hat ihr jüngstes Kind einer Bundesliga entsprechend gewürdigt und zu einem Empfang mit einem Eintrag ins Goldene Buch der Stadt geladen.

    – We are ALL IN –